ArchivDeutsches Ärzteblatt43/2001Arzneiversand: Ärzte dürfen nicht werben

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Arzneiversand: Ärzte dürfen nicht werben

Dtsch Arztebl 2001; 98(43): A-2766 / B-2352 / C-2089

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Apotheker warnen davor, Patienten an Versandapotheken zu verweisen.

Die ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände hat in einem Schreiben an die Bundes­ärzte­kammer darauf hingewiesen, dass Ärzte, die ihre Patienten zum Bezug ihrer Medikamente an bestimmte Versandapotheken verweisen, gegen gesetzliche und berufsrechtliche Regeln verstoßen. Die ABDA beruft sich dabei auf das Vorgehen der niederländischen Internetapotheke DocMorris. Sie soll mit Hinweis auf Einspareffekte Ärzte in Deutschland angeregt haben, gegenüber ihren Patienten für den Bezug von Arzneimitteln über DocMorris zu werben.
Die Aktivitäten der Versandapotheke sind den deutschen Apothekern seit langem ein Dorn im Auge. Erst im Mai hatte eine Klage des Verbandes gegen die Niederländer Erfolg. Das Oberlandesgericht Frankfurt/Main stellte fest, dass DocMorris gegen das Versandverbot apothekenpflichtiger Arzneimittel verstößt.
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