ArchivDeutsches Ärzteblatt43/2001Ursodesoxycholsäure senkt Kolonkarzinom-Prävalenz

MEDIZIN: Referiert

Ursodesoxycholsäure senkt Kolonkarzinom-Prävalenz

Dtsch Arztebl 2001; 98(43): A-2809 / B-2393 / C-2241

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LNSLNS Patienten mit Colitis ulcerosa und primärer sklerosierender Cholangitis weisen ein hohes Risiko für ein kolorektales Karzinom auf. 25 Jahre nach Krankheitsbeginn einer Colitis ulcerosa besteht ein 50-prozentiges Risiko. Die Autoren untersuchten den Effekt von Ursodesoxycholsäure auf das Karzinomrisiko. Dabei wurden die Daten von 59 Patienten mit Colitis ulcerosa und primärer sklerosierender Cholangitis ausgewertet, die regelmäßig koloskopisch hinsichtlich einer Colondysplasie überwacht worden waren. Alle Patienten erhielten Ursodesoxycholsäure zusätzlich zu der üblichen Behandlung mit Sulfasalazin, 5-ASA, Cortison, Ciclosporin, Azathioprin oder Methotrexat. Ursodesoxycholsäure führte zu einer signifikanten Abnahme der Prävalenz von Colondysplasien. Die Reduktion betrug dabei rund 80 Prozent. w

Tung B Y, Emond M J , Haggitt R C et al.: Ursodiol use is associated with lower prevalence of colonic neoplasia in patients with ulcerative colitis and primary sclerosing cholangitis. Ann Int Med 2001; 134: 89–95.

Dr. B. Y. Tung, Division of Gastroenterology, University of Washington, 1959 NE Pacific Street, P.O.-Box 356424, Seattle, WA 98195, USA.

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