ArchivDeutsches Ärzteblatt40/1996Rehabilitation: Mehr Flexibilität

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Rehabilitation: Mehr Flexibilität

Clade, Harald

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LNSLNS BAD PYRMONT. Für eine größere Flexibilität im Bereich der stationären medizinischen Rehabilitation hat sich Dr. med. Gabriele Wille, Leitende Ärztin der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte, Berlin, anläßlich einer Fachkonferenz über Psychosomatische Rehabilitation in Bad Pyrmont ausgesprochen. Die auf Initiative der Bonner Koalition beschlossenen Maßnahmen im Bereich der Rehabilitation (zu Lasten der Krankenkassen und der Rentenversicherung) seien zu heckenschnittartig, abrupt und ließen sozialmedizinische Aspekte außer acht.
Es sei beispielsweise nicht möglich, den auf vier Wochen ausgelegten Rehabilitationsplan auf drei Wochen zu komprimieren. Der Faktor Zeit spiele eine besondere Rolle in der psychosomatischen und neurologischen Rehabilitation. Dagegen gebe es ein Verkürzungspotential beispielsweise in der onkologischen Reha; im Bereich des Diabetes mellitus müßten der Rehabilitationsbedarf und die Dauer sehr differenziert betrachtet werden. HC

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