ArchivDeutsches Ärzteblatt43/2001Therapieoptionen bei Ösophagusvarizen

MEDIZIN: Referiert

Therapieoptionen bei Ösophagusvarizen

Dtsch Arztebl 2001; 98(43): A-2809 / B-2393 / C-2241

w

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS Ist die endoskopische Gummibandligatur gegenüber der Sklerotherapie bei der Behandlung von Ösophagusvarizen zu bevorzugen? Die Autoren berichten über eine Vergleichsstudie bei 59 Patienten, bei denen 221 Sklerotherapien durchgeführt wurden im Vergleich zu 52 Patienten mit 110 Gummibandligaturen. Fünf Patienten, die innerhalb von drei Tagen nach dem Eingriff verstarben, wurden nicht ausgewertet. Nach einer Sklerotherapie kam es signifikant häufiger zur Strikturbildung (25,6 Prozent versus 1,9 Prozent) und zu einer Ulkusblutung (25,4 Prozent versus 5,7 Prozent). Während die Mehrzahl der Ulkusblutungen keine therapeutischen Maßnahmen nach sich zog, war bei der Strikturbildung fast immer eine Bougierungsbehandlung erforderlich. Wegen der signifikant niedrigeren Komplikationsrate empfehlen die Autoren, zur Therapie von Ösophagusvarizen vorwiegend die Gummibandligatur einzusetzen. w

Schmitz R J, Sharma P, Weston A P et al.: Incidence and management of esophageal stricture formation, ulcer bleeding, perforation, and massive hematoma formation from sclerotherapy versus band ligation. Am J Gastroenterol 2001; 96: 437–441.

Allan P. Weston, M.D., Gastroenterology Section Chief, Kansas City V Amc (111 C), 4801 E. Linwood Blvd., Kansas City, MO 64128, USA.

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema