ArchivDeutsches Ärzteblatt43/2001Therapie des hepatozellulären Karzinoms mit Jod-131-Lipiodol: Eine nuklearmedizinische Alternative zu etablierten Therapieformen?

MEDIZIN

Therapie des hepatozellulären Karzinoms mit Jod-131-Lipiodol: Eine nuklearmedizinische Alternative zu etablierten Therapieformen?

Dtsch Arztebl 2001; 98(43): A-2810 / B-2407 / C-2237

Biersack, Hans-Jürgen; Grünwald, Frank; Risse, Jörn H.; Caselmann, Wolfgang H.; Strunk, Holger; Gallkowski, Uwe

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LNSLNS Zusammenfassung
Die meisten Patienten mit einem hepatozellulären Karzinom sind bei Diagnosestellung primär inoperabel; Chemotherapien sind kaum wirksam. Perkutane Verfahren wie die Äthanolinjektion oder Thermoablation stellen eine effektive Therapieoption dar, können aber an anatomische Grenzen stoßen. Die transarterielle Chemoembolisation bewirkt eine Tumorverkleinerung, kann aber das Überleben nicht verbessern; Vorbedingung ist zudem eine offene Pfortader. Die transarterielle Jod-131-Lipiodol-Therapie als nuklearmedizinische Alternative ist einer systemischen Therapie überlegen und auch bei Fällen mit Portalvenenthrombose durchführbar. Im Vergleich mit anderen intraarteriellen Therapieverfahren ist die Therapiewirksamkeit gleich, die Nebenwirkungsrate aber geringer.

Schlüsselwörter: hepatozelluläres Karzinom, Krebstherapie, Äthanolinjektion, Therapiekonzept, Jod-131-Lipiodol

Summary
Therapy of Hepatocellular Carcinoma
With I-131-Lipiodol: a Nuclear Medicine Alternative?
Most patients with hepatocellular carcinoma are not eligible for surgery as the timepoint of primary diagnosis and chemotherapy
shows no effect. Percutaneous procedures like ethanol injection or thermal ablation are a therapeutic option but are limited for
anatomic reasons. Transarterial chemoembolization (TACE) reduces tumour growth but does not improve survival. Moreover, portal vein thrombosis usually is a contraindication for TACE. Transarterial therapy with iodine-131-Lipiodol is superior to systemic therapy in tumours up to diameters of 5 cm and may be performed even in cases with portal vein thrombosis. Compared to other intraarterial therapy procedures, iodine-131-Lipiodol shows the same efficacy but less side effects.

Key words: hepatocellular carcinoma, cancer therapy, ethanol injection, therapeutic concept, Iodine-131-Lipiodol


Das hepatozelluläre Karzinom (HCC) ist der häufigste primäre Leberkrebs und weltweit mit 1 Million Neuerkrankungen pro Jahr ein häufiges Karzinom; die Zahl der jährlichen Todesfälle liegt etwa in derselben Größenordnung (41). Die Inzidenz schwankt abhängig von der geographischen Region: während das HCC in Endemiegebieten wie Südostasien und Äquatorialafrika mit bis zu 150 Fällen pro 100 000 Einwohner pro Jahr zu den häufigsten Malignomen überhaupt zählt, tritt es in den entwickelten Ländern seltener auf. In Deutschland macht das HCC bei Männern 2,8 Prozent im Westen beziehungsweise 2,6 Prozent im Osten aller Karzinome aus; bei Frauen sind es 1,6 beziehungsweise 2,4 Prozent; dies sind etwa vier Neuerkrankungen pro 100 000 Einwohner pro Jahr. Die standardisierte Mortalitätsrate betrug 1995 für Männer etwa 4,7 und für Frauen 2,1 pro 100 000 Einwohner (4). Die Inzidenz des HCC steigt in den entwickelten Ländern, so auch in Deutschland, stetig an (4, 24, 27, 62, 84). Dafür ist vor allem die Zunahme chronischer Virushepatitiden, besonders der Hepatitis C, verantwortlich. Risikofaktoren hierzulande beinhalten vor allem die viral oder alkoholtoxisch bedingte Leberzirrhose (16, 25, 65, 82).
Die Therapie des HCC stellt nach wie vor eine große Herausforderung für alle beteiligten Disziplinen dar. Dies sind klassischerweise die Chirurgie, die Innere Medizin und die Radiologie. Auch die Nuklearmedizin steuert eine Therapieoption bei, welche auf der gezielten inneren Bestrahlung des Tumors aufbaut. Seit kurzem wird diese Therapie auch in Deutschland durchgeführt und im Folgenden vorgestellt.
Nuklearmedizinische Therapie mit J-131-Lipiodol
J-131-Lipiodol besteht aus den beiden Komponenten 131J und Lipiodol, deren jeweilige Bedeutung kurz aus nuklearmedizinischer Perspektive skizziert werden soll.
Lipiodol
Das Verfahren nutzt den Umstand, dass Lebertumoren – im Gegensatz zu normalem Lebergewebe, welches überwiegend portalvenös gespeist wird – fast ausschließlich arteriell versorgt werden. Lipiodol, ein öliges Röntgenkontrastmittel, reichert sich nach intraarterieller Applikation selektiv in maligne transformierten Lebertumoren an (23, 66). Die Gründe hierfür liegen unter anderem in einer gesteigerten Permeabilität der Tumorgefäße, Inkorporation durch die Tumorzelle mittels Pinozytose und schlechteren Clearance durch Kupffersche Sternzellen (1, 6, 17, 39, 40, 57). Tumorgewebe nimmt also nicht nur mehr Lipiodol auf, sondern gibt es auch langsamer als normales Leberparenchym wieder ab, sodass mit zunehmender Zeitdauer der Speicherquotient weiter ansteigt. Dies wird für diagnostische Zwecke genutzt, beispielsweise beim Lipiodol-CT (86) und macht das Lipiodol zu einer Trägersubstanz (carrier) für andere Substanzen (zum Beispiel Zytostatika bei transarterieller Chemoembolisation [TACE]) (88, 89). Im Zusammenhang mit Radionukliden kann auf die Gabe eines Embolisationsmittels verzichtet werden, womit die Methode auch bei einem Pfortaderverschluss durchführbar ist (18, 21, 69).
Die nuklearmedizinische Methode nutzt darüber hinaus den hohen Jodanteil des Lipiodols von 38 Prozent, der über eine atomare Austauschreaktion die direkte Einbindung von zytotoxischem radioaktiven Jod in das Molekül ermöglicht. Dadurch ist gewährleistet, dass das Lipiodol das zytotoxische Agens sicher mit in den Tumor nimmt.
131Jod
131Jod weist Beta- und Gammastrahlung auf, wobei erstere für den Therapieeffekt sorgt und letztere die Verteilung des Nuklids von außen sichtbar macht (Gammakamera). Neben der Bildgebung wird dies für die Dosimetrie genutzt (Tabelle 1). Bekanntestes Beispiel für seine therapeutische Nutzung ist die erfolgreiche Behandlung gut- und bösartiger Schilddrüsenerkrankungen seit über 50 Jahren mit einem entsprechenden Erfahrungsschatz, den es allen anderen therapeutisch genutzten Nukliden voraus hat (5, 8). Das betrifft auch die Radiotoxizität: Bis auf die Schilddrüse gibt es kein relevantes Zielorgan, und diese ist durch die Blockade mit Perchlorat vor freiem 131Jod zu schützen.
Die Kombination dieser Eigenschaften bildet bei intraarterieller Applikation eine gute Voraussetzung für eine selektive innere Bestrahlung eines Lebertumors durch J-131-Lipiodol. Für den In-vivo-Nachweis bietet die Substanz eine weitere Besonderheit. Als einziges Nukleartherapeutikum ist es gleichzeitig sowohl nuklearmedizinisch (Gammakamera) als auch radiologisch (CT) bildgebend nachzuweisen. Ein kommerzielles Präparat ist verfügbar (Lipiocis, CIS/Schering; 2 ml mit 2,22 GBq [60 mCi]).
Biokinetik und Dosimetrie
Eine hohe Therapiewirksamkeit (entsprechend einer hohen Dosis im Tumorgewebe) bei gleichzeitig guter Verträglichkeit seitens des umgebenden normalen Leberparenchyms (hier möglichst niedrige Dosis) wird durch einen hohen Quotienten der Herddosis aus Tumor zu gesundem Lebergewebe ausgedrückt. Dieser Quotient liegt für Jod-131-Lipiodol beim HCC unmittelbar nach Applikation meist zwischen 5 und 10 und steigt nach Applikation weiter an (11, 23, 58, 66, 92). Die effektive Halbwertszeit im Tumor wurde mit fünf bis sechs Tagen ermittelt (11, 54, 92). Somit lässt sich rechnerisch für eine bestimmte Tumormasse und erwünschte Tumorherddosis etwa die erforderliche Therapieaktivität bestimmen. Für eine Herddosis von 120 Gy eines Tumors mit einem Durchmesser von 1 cm werden theoretisch weniger als 3 MBq 131Jod benötigt, beim fünffachen Durchmesser aber schon mehr als die hundertfache Aktivität (92). Soweit eine Dehalogenierung auftritt, wird, eine wirksame Blockade der Schilddrüse vorausgesetzt, das freie 131Jod fast ausschließlich renal ausgeschieden.
Technik
Die intraarterielle Injektion des J-131-Lipiodol erfolgt via Femoralkatheter unter Durchleuchtungskontrolle. Für den Patienten ist sensorisch kein Unterschied zu „kaltem“ Lipiodol spürbar. Nur das Personal muss geeignete Strahlenschutzmaßnahmen ergreifen; ein entsprechendes Maßnahmenpaket wurde erarbeitet (71, 72). Anschließend wird der Patient auf eine nuklearmedizinische Station verlegt, bis die von ihm ausgehende Strahlenexposition der Umgebung unter die gesetzlich festgelegten Grenzen gefallen ist. Dann ist in Analogie zur Radiojodtherapie der Schilddrüse auch die Strahlenexposition für die Angehörigen vertretbar (unter 1 mSv pro Jahr).
Nachsorge
Aufbauend auf der üblichen onkologischen Nachsorge wurde folgendes Nachsorgeschema entwickelt (74):
- Die schnittbildgebende Verlaufskontrolle umfasst ein CT der Leber vor und sechs Wochen nach Therapie (Abbildung 1 und 4), fakultativ eine MRT und gegebenenfalls eine Positronen­emissions­tomo­graphie (PET) (70, 73). Eine Woche nach Applikation wird ein natives CT zum Nachweis der Lipiodolverteilung angefertigt (Abbildung 2).
c Anhand der Therapieaktivität, die über mehrere Wochen abklingt, werden über sechs Wochen Ganzkörper-Szintigramme erstellt (Abbildung 3). Aus diesen lassen sich die Herddosen der Leber, der Tumorknoten und anderer Organe bestimmen.
Resultate
Seit den ersten japanischen Mitteilungen (43, 44) wird die Methode weltweit an mehreren Zentren durchgeführt. In Europa sind dies vor allem Rennes, Villejuif (Frankreich) und London. In Deutschland wurde die Therapie 1997 in Bonn eingeführt (70, 75) (Tabelle 2). Die Angaben zur Therapiewirksamkeit (Effektivität) sind uneinheitlich. Eine Abnahme der Tumorgröße wird im Durchschnitt bei 50 bis 60 Prozent der Patienten beschrieben, wobei in zwei Studien mit sieben beziehungsweise neun Patienten sogar ein Ansprechen für alle Tumoren angegeben wird (11, 42). In größeren Studien sinkt die Ansprechrate aber ab (22): Wird der Therapieerfolg nach den WHO-Kriterien klassifiziert, liegt er bei etwa 30 Prozent. Hiermit stimmen auch die eigenen Ergebnisse überein (70); die Abbildungen 1 bis 4 geben einen typischen Therapieverlauf eines auf die Therapie ansprechenden Patienten wider. Vereinzelt wurden komplette Remissionen mitgeteilt (48, 68). Die Zusammenfassung der Ansprechraten findet sich in Tabelle 2; berücksichtigt wurden nur Studien mit mehr als zehn Patienten, Angaben zum Verlauf der Tumorgröße und einer Nachbeobachtungszeit von mindestens einem Monat. Das Tumoransprechverhalten korreliert mit der Größe des Tumorknotens. Hohe Ansprechraten wurden bei unter 6 cm großen Tumorknoten gefunden, wo Herddosen von bis zu 260 Gy ermittelt wurden (42, 53, 67, 91). Ähnliche Ergebnisse waren auch bei den eigenen Patienten reproduzierbar (70). Dabei muss jedoch berücksichtigt werden, dass eine Reduktion der Tumormasse nicht notwendigerweise mit der Verbesserung der Überlebenszeit korreliert. Typische Beispiele für Überlebenszeiten im Vergleich mit anderen Therapieverfahren zeigt Tabelle 3. Als vorläufige Quintessenz lässt sich festhalten, dass die Therapie mit J-131-Lipiodol keiner Therapie oder einer systemischen Therapie überlegen ist (46, 69). Dies wird auch von den eigenen Daten von mittlerweile 18 Patienten bestätigt. Im Vergleich mit anderen intraarteriellen Therapieverfahren wie der Chemoembolisation ist die Effektivität gleich, die Verträglichkeit des J-131-Lipiodol aber besser (7, 68). Hauptsächliche Nebenwirkungen der Therapie sind Fieber, Erhöhung der Leberfunktionswerte und Schmerzen während der Injektion. Reversibles Leberversagen wurde unterschiedlich häufig beobachtet (22). In seltenen Fällen wurde über Leukozytopenie, Dyspnoe und Pneumopathien berichtet. Im Krankenkollektiv der Autoren konnten Schmerzen während der Injektion durch entsprechende Medikation weitgehend vermieden werden, allerdings wurde ein schweres pankreatitisähnliches Krankheitsbild beobachtet (70). Die Herddosen für Lunge und normales Leberparenchym liegen im sicheren Bereich (11, 58, 66).
Vergleich mit anderen Therapieverfahren
Die Rolle des Jod-131-Lipiodols für die Therapie des HCC muss vor dem Hintergrund des Spektrums der übrigen Therapieformen gesehen werden, welche insbesondere durch die Chirurgie, die Innere Medizin und die Radiologie vertreten werden.
Operative Therapieverfahren
Die vollständige operative Tumorresektion gilt derzeit als einziges potenziell kuratives Therapieverfahren (81). Da aber bei HCC-Patienten in Deutschland meist eine Leberzirrhose mit eingeschränkter Synthesefunktion vorliegt, besteht bei den meisten Patienten selbst bei kleinen und technisch einfach zu resezierenden Tumoren keine Möglichkeit, einer onkologisch sinnvollen Resektion. Auch die Lebertransplantation ist nur für ausgewählte Patienten mit wenigen, kleinen HCC-Herden und auf die Leber begrenztes Tumorleiden eine geeignete Therapieform. Insgesamt kommen damit die chirurgischen Verfahren nur für einen geringen Prozentsatz der Patienten (15 bis 30 Prozent; je nach Kollektiv sogar nur 1 Prozent) infrage (13, 55).
Perkutane Radiatio
Das normale Leberparenchym toleriert bei externer Bestrahlung maximal 30 Gy (38). Dies ist für eine tumorizide Herddosis zu wenig. Durch geeignete strahlentherapeutische Techniken können zwar Herddosen über 70 Gy appliziert werden, es bleibt aber das Risiko einer Leberschädigung (76). Die perkutane Radiatio der Leber erwies sich daher insgesamt als unwirksam.
Systemische Chemotherapie und Chemohormontherapie
Für systemische Chemotherapien liegen derzeit keine Daten zur Wirksamkeit vor (16, 28). Das Antiöstrogen Tamoxifen galt zu Anfang des vergangenen Jahrzehnts als viel versprechende Substanz für die Chemohormontherapie des HCC, hat sich aber mittlerweile als wirkungslos herausgestellt (20, 56). Andere Therapieansätze wie Interferon-alpha haben bisher ebenfalls keinen eindeutigen Erfolg gezeigt (16). Vielversprechend erscheint in einer Pilotstudie eine Therapie mit dem Somatostatin-Analogon Octreotid (45), eine Bestätigung dieser Ergebnisse steht aber noch aus.
Lokoregionäre Therapieverfahren
Perkutane chemische Verfahren
Bei kleinen HCC führt die perkutane
Äthanolinjektion (PEI) zur Tumorzelldehydrierung, Proteindenaturierung und Nekrose sowie zur lokalen Gefäßthrombosierung und damit HCC-Devitalisierung. In der größten, jedoch retrospektiven Studie wurden für solitäre kleine HCC (< 3 bis 5 cm Durchmesser) 1-, 3- und 5-Jahres-Überlebensraten von 94, 57 beziehungsweise 37 Prozent beschrieben. Für multifokale HCC (< 3 Knoten von < 3 cm Durchmesser) ergaben sich Überlebenszahlen von 94, 47 beziehungsweise 26 Prozent (49). Komplikationen umfassen lokale Schmerzen, Fieber, Zeichen der Alkoholintoxikation
sowie respiratorische Insuffizienz. Sehr selten wurden Gallenwegsverletzungen, lokale Infektionen oder Tumorzellverschleppung beschrieben (31). Insgesamt hat sich PEI als effektiv, nebenwirkungsarm und kostengünstig bewährt. Zu Essigsäure, heißer Kochsalzlösung oder Chemotherapeutika liegen keine größeren Patientenkollektive vor (37, 61).
Perkutane thermoablative Verfahren
Die Radiofrequenzthermoablation (Hitzeentwicklung mittels perkutan eingeführter Elektroden) zeigte sich der PEI bei kleinen HCC hinsichtlich der induzierten Nekrose und Zahl der benötigten Behandlungssitzungen überlegen (51, 77). Allerdings sind noch methodische Verbesserungen erforderlich (33, 36, 50). Mit anderen Verfahren wie der laserinduzierten Thermotherapie (LITT; 10, 87), der Mikrowellenkoagulationstherapie (78) oder der Kryotherapie (80) wurden ebenfalls regionale HCC-Nekrosen erzeugt. So therapierten Vogl und Mitarbeiter zwölf HCC-Patienten mit LITT und berichteten über eine mittlere Überlebenszeit von 32 Monaten (87). Bei der Kryotherapie werden die HCC-Herde mittels flüssigem Stickstoff zentral auf bis zu -190 Grad Celsius abgekühlt. Wegen der geringen Zahl an behandelten Patienten können diese Verfahren jedoch noch nicht abschließend bewertet werden.
Transarterielle Chemoembolisation
Die transarterielle Chemoembolisation (TACE) via Femoralkatheter bewirkt eine Ischämie des Tumors und verstärkt die Wirkung der Zytostatika durch eine langsamere Clearance des Chemotherapeutikums. Voraussetzung ist in der Regel eine offene Pfortader. Die Effektivität der TACE, Nekrosen zu erzeugen, ist belegt. Eine Verbesserung des Überlebens konnte jedoch auch in drei randomisierten und kontrollierten Studien nicht gezeigt werden (12, 34, 64). Im Vergleich von TACE, PEI oder lediglich symptomatisch behandelten Patienten zeigte sich die TACE nur im Stadium Child A überlegen, nicht aber in den Stadien B und C (29, 52). Die Überlebensraten hängen von der Tumorgröße ab (19, 30, 59, 85, 90).
Die Kombination mit PEI scheint der alleinigen TACE überlegen zu sein
(2, 3, 83). Insgesamt scheint sich als Hauptindikation der TACE demnach die Reduktion der Tumormasse herauszukristallisieren (2). Selten auftretende Komplikationen sind Leberinsuffizienz oder Leberinfarkt, Leberabszess, Tumorruptur, Gallenwegsverletzung, Cholezystitis, obere gastrointestinale Blutung, Lungenembolie, Milzinfarkt. Die Inzidenz dieser schwerwiegenden Komplikationen beträgt weniger als drei bis vier Prozent (18).
Intraarterielle Chemoperfusion
Die intraarterielle Chemoperfusion erfolgt via Femoralkatheter oder implantierbarem Port-Katheter. Bisher konnten nur mit Doxorubicin bescheidene Remissionsraten erzielt werden. Gegenüber der systemischen fanden sich auch bei intraarterieller Gabe gleiche Plasma-Zeit-Kurven und damit Raten an systemischen Nebenwirkungen (47). Obwohl die Responserate höher war als unter systemischer Gabe, war die mediane Überlebenszeit mit 3,5 Monaten identisch (60, 63). Als gravierendste Nebenwirkung trat eine Leberinsuffizienz in 36 Prozent auf, bei Patienten mit einer Leberzirrhose sogar in 80 Prozent (26). Andere Zytostatika konnten weder in der intraarteriellen Mono- noch Kombinationstherapie höhere Remissionsraten oder Überlebenszeiten gegenüber einer systemischen Therapie erzielen (14, 15). Insgesamt kann die intraarterielle Chemoperfusion bei dieser Datenlage nicht empfohlen werden.
Die Jod-131-Lipiodol-Therapie ist als lokoregionäres Therapieverfahren vom methodischen Ansatz her insbesondere mit der TACE zu vergleichen. Gegenüber den perkutanen Verfahren haben beide den gemeinsamen Vorteil, auch anatomisch ungünstig gelegene Tumorknoten erreichen und dabei in der Regel auch eine Vielzahl an Herden gleichzeitig behandeln zu können. Spezifischer Nachteil der TACE ist in diesem Zusammenhang die für die Wirksamkeit der Zytostatika erforderliche Embolisation (35), für die eine offene Pfortader meist Bedingung ist. Demgegenüber kommt die Jod-131-Lipiodol-Therapie ohne Embolisation aus, das heißt sie ist erstens besser verträglich und zweitens auch für Patienten mit Pfortaderthrombose durchführbar. Für die Konstellation „multifokale Leberherde und Pfortaderthrombose“ ist sie demnach prädestiniert; aber auch bei Fällen ohne Portalvenenthrombose stellt sie unter dem Aspekt der geringeren Nebenwirkungsrate eine sinnvolle Alternative dar. Das sollte auch den höheren logistischen und finanziellen Aufwand rechtfertigen, der vor allem in dem mehrtägigen stationären Aufenthalt begründet liegt. Die sonstige Radiotoxizität ist minimal; Probleme wie bei anderen Nukliden, zum Beispiel 90Yttrium, das wegen der Knochenmarkdepression weitgehend wieder verlassen wurde, treten bei 131J nicht auf (32, 79).
Unabdingbare Voraussetzung für die Therapie bleibt natürlich immer die enge Zusammenarbeit des Nuklearmediziners mit den anderen beteiligten Fachdisziplinen, um seinen Teil zu der insgesamt komplexen Behandlungsstrategie des HCC beitragen zu können.

zZitierweise dieses Beitrags:
Dt Ärztebl 2001; 98: A 2810–2815 [Heft 43]

Die Zahlen in Klammern beziehen sich auf das Literaturverzeichnis, das über den Sonderdruck beim Verfasser und über das Internet (www.aerzteblatt.de) erhältlich ist.

Anschrift für die Verfasser:
Dr. med. Jörn H. Risse
Radiologisch-Nuklearmedizinische
Gemeinschaftspraxis Bad Honnef
von-Stauffenberg-Straße 9
53604 Bad Honnef
´ Tabelle 1C ´ Medizinisch relevante kernphysikalische Eigenschaften des Jodisotops 131J Betastrahlung Gammastrahlung Strahlungsenergie b-Endenergie 610 keV häufigste Photonenenergie 364 keV Relative Häufigkeit pro Zerfall (Prozent)90 82 Maximale Reichweite in biologischem Gewebe 2,2 mm  Medizinische Nutzung Therapie Bildgebung, Dosimetrie physikalische Halbwertszeit: 8 Tage
´ Tabelle 1C ´ Medizinisch relevante kernphysikalische Eigenschaften des Jodisotops 131J Betastrahlung Gammastrahlung Strahlungsenergie b-Endenergie 610 keV häufigste Photonenenergie 364 keV Relative Häufigkeit pro Zerfall (Prozent)90 82 Maximale Reichweite in biologischem Gewebe 2,2 mm  Medizinische Nutzung Therapie Bildgebung, Dosimetrie physikalische Halbwertszeit: 8 Tage
Tabelle 1
´ Tabelle 1C ´ Medizinisch relevante kernphysikalische Eigenschaften des Jodisotops 131J Betastrahlung Gammastrahlung Strahlungsenergie b-Endenergie 610 keV häufigste Photonenenergie 364 keV Relative Häufigkeit pro Zerfall (Prozent)90 82 Maximale Reichweite in biologischem Gewebe 2,2 mm  Medizinische Nutzung Therapie Bildgebung, Dosimetrie physikalische Halbwertszeit: 8 Tage
´ Tabelle 2C C ´ Effektivität der HCC-Therapie mit J-131-Lipiodol. Quelle Zentrum Zahl der Tumoransprechen Jede Abnahme AFP- (Erstautor, auswertbaren nach WHO-Kriterien der Tumorgröße Abfall Jahr) Patienten CR PR MR Yoo 1991 Seoul (91)(Korea) 24 0 3 5 16 13/16 Raoul Rennes 1992 (67)(F) 30 0 18 4 22 22/29 Leung Hongkong 1994 (48)(China) 22 1 3 – – 13/25 Bhattacharya London 1995 (7)(GB) 22 0 7 – – 2/22 Raoul Rennes 1997 (68)(F) 25 1 15 4 – 20/40 De Baere Villejuif 1999 (22)(F) 23 0 3 – – – Risse Bonn 2000 (70)(D) 13 0 2 3 – – CR, complete remission; PR, partial remission; MR, minimal response; AFP, alpha-Fetoprotein.
´ Tabelle 2C C ´ Effektivität der HCC-Therapie mit J-131-Lipiodol. Quelle Zentrum Zahl der Tumoransprechen Jede Abnahme AFP- (Erstautor, auswertbaren nach WHO-Kriterien der Tumorgröße Abfall Jahr) Patienten CR PR MR Yoo 1991 Seoul (91)(Korea) 24 0 3 5 16 13/16 Raoul Rennes 1992 (67)(F) 30 0 18 4 22 22/29 Leung Hongkong 1994 (48)(China) 22 1 3 – – 13/25 Bhattacharya London 1995 (7)(GB) 22 0 7 – – 2/22 Raoul Rennes 1997 (68)(F) 25 1 15 4 – 20/40 De Baere Villejuif 1999 (22)(F) 23 0 3 – – – Risse Bonn 2000 (70)(D) 13 0 2 3 – – CR, complete remission; PR, partial remission; MR, minimal response; AFP, alpha-Fetoprotein.
Tabelle 2
´ Tabelle 2C C ´ Effektivität der HCC-Therapie mit J-131-Lipiodol. Quelle Zentrum Zahl der Tumoransprechen Jede Abnahme AFP- (Erstautor, auswertbaren nach WHO-Kriterien der Tumorgröße Abfall Jahr) Patienten CR PR MR Yoo 1991 Seoul (91)(Korea) 24 0 3 5 16 13/16 Raoul Rennes 1992 (67)(F) 30 0 18 4 22 22/29 Leung Hongkong 1994 (48)(China) 22 1 3 – – 13/25 Bhattacharya London 1995 (7)(GB) 22 0 7 – – 2/22 Raoul Rennes 1997 (68)(F) 25 1 15 4 – 20/40 De Baere Villejuif 1999 (22)(F) 23 0 3 – – – Risse Bonn 2000 (70)(D) 13 0 2 3 – – CR, complete remission; PR, partial remission; MR, minimal response; AFP, alpha-Fetoprotein.
´ Tabelle 3C C ´ Vergleichende randomisierte Studien zur Effektivität der intraarteriellen Therapie mit J-131-Lipiodol beim HCC. Quelle Raoul (69) Bhattacharya (7) Raoul (58) Lau (46) Operation inoperabel inoperabel inoperabel kurative Resektion Therapieziel palliativ palliativ palliativ adjuvant Therapie im Tamoxifen, Lipiodol + Lipiodol + keine Vergleichsarm Corticosteroide, Epirubicin Cisplatin + spezifische (Kontrolle)NSAIDS, 5-FU Gelatinepartikel Therapie Auswertbare 27/14 95/26 129/65 43/18 Patienten randomisiert: (insgesamt/ 28/11 davon J-131- Lipiodol) Ansprech- Überlebenszeit Überlebenszeit Überlebenszeit krankheitsfreie kriterium Überlebenszeit Überleben Mo- J-131- Kontroll- J-131- Kontroll- J-131- Kontroll- J-131- Kontroll- (Prozent) nate Lipiodol gruppe Lipiodol gruppe Lipiodol gruppe Lipiodol Gruppe 3 71 10 – – – – – – 6 48 0 58 40 69 66 – – 9 7 0 – – – – – – 12 – – 25 25 38 42 85 59 24 – – 0 6 22 22 – – 36 – – – – 14 3 74 36 48 – – – – 10 0 – – Statistischer nicht nicht Unterschied p < 0,01 signifikant signifikant p < 0,05 J-131- Kontroll- J-131- Kontroll- J-131- Kontroll- J-131- Kontroll- Lipiodol gruppe Lipiodol gruppe Lipiodol gruppe Lipiodol Gruppe Neben- 1 inter- keine Fieber: 84% schwer: 12 keine keine wirkungen stit. 38% 3 Pneu- KMD: 28% vital: 17 monitis 0 0 Statistischer Unterschied entfällt p < 0,01 p < 0,001 entfällt NSAIDS, non-steroidal anti-inflammatory drugs; KMD, Knochenmarkdepression
´ Tabelle 3C C ´ Vergleichende randomisierte Studien zur Effektivität der intraarteriellen Therapie mit J-131-Lipiodol beim HCC. Quelle Raoul (69) Bhattacharya (7) Raoul (58) Lau (46) Operation inoperabel inoperabel inoperabel kurative Resektion Therapieziel palliativ palliativ palliativ adjuvant Therapie im Tamoxifen, Lipiodol + Lipiodol + keine Vergleichsarm Corticosteroide, Epirubicin Cisplatin + spezifische (Kontrolle)NSAIDS, 5-FU Gelatinepartikel Therapie Auswertbare 27/14 95/26 129/65 43/18 Patienten randomisiert: (insgesamt/ 28/11 davon J-131- Lipiodol) Ansprech- Überlebenszeit Überlebenszeit Überlebenszeit krankheitsfreie kriterium Überlebenszeit Überleben Mo- J-131- Kontroll- J-131- Kontroll- J-131- Kontroll- J-131- Kontroll- (Prozent) nate Lipiodol gruppe Lipiodol gruppe Lipiodol gruppe Lipiodol Gruppe 3 71 10 – – – – – – 6 48 0 58 40 69 66 – – 9 7 0 – – – – – – 12 – – 25 25 38 42 85 59 24 – – 0 6 22 22 – – 36 – – – – 14 3 74 36 48 – – – – 10 0 – – Statistischer nicht nicht Unterschied p < 0,01 signifikant signifikant p < 0,05 J-131- Kontroll- J-131- Kontroll- J-131- Kontroll- J-131- Kontroll- Lipiodol gruppe Lipiodol gruppe Lipiodol gruppe Lipiodol Gruppe Neben- 1 inter- keine Fieber: 84% schwer: 12 keine keine wirkungen stit. 38% 3 Pneu- KMD: 28% vital: 17 monitis 0 0 Statistischer Unterschied entfällt p < 0,01 p < 0,001 entfällt NSAIDS, non-steroidal anti-inflammatory drugs; KMD, Knochenmarkdepression
Tabelle 3
´ Tabelle 3C C ´ Vergleichende randomisierte Studien zur Effektivität der intraarteriellen Therapie mit J-131-Lipiodol beim HCC. Quelle Raoul (69) Bhattacharya (7) Raoul (58) Lau (46) Operation inoperabel inoperabel inoperabel kurative Resektion Therapieziel palliativ palliativ palliativ adjuvant Therapie im Tamoxifen, Lipiodol + Lipiodol + keine Vergleichsarm Corticosteroide, Epirubicin Cisplatin + spezifische (Kontrolle)NSAIDS, 5-FU Gelatinepartikel Therapie Auswertbare 27/14 95/26 129/65 43/18 Patienten randomisiert: (insgesamt/ 28/11 davon J-131- Lipiodol) Ansprech- Überlebenszeit Überlebenszeit Überlebenszeit krankheitsfreie kriterium Überlebenszeit Überleben Mo- J-131- Kontroll- J-131- Kontroll- J-131- Kontroll- J-131- Kontroll- (Prozent) nate Lipiodol gruppe Lipiodol gruppe Lipiodol gruppe Lipiodol Gruppe 3 71 10 – – – – – – 6 48 0 58 40 69 66 – – 9 7 0 – – – – – – 12 – – 25 25 38 42 85 59 24 – – 0 6 22 22 – – 36 – – – – 14 3 74 36 48 – – – – 10 0 – – Statistischer nicht nicht Unterschied p < 0,01 signifikant signifikant p < 0,05 J-131- Kontroll- J-131- Kontroll- J-131- Kontroll- J-131- Kontroll- Lipiodol gruppe Lipiodol gruppe Lipiodol gruppe Lipiodol Gruppe Neben- 1 inter- keine Fieber: 84% schwer: 12 keine keine wirkungen stit. 38% 3 Pneu- KMD: 28% vital: 17 monitis 0 0 Statistischer Unterschied entfällt p < 0,01 p < 0,001 entfällt NSAIDS, non-steroidal anti-inflammatory drugs; KMD, Knochenmarkdepression
Abbildung 1: Multifokales HCC, hier in der rechten Leberkuppel, vor Therapie. CT der Leber in der portalvenösen Phase nach intravenöser Gabe von Röntgenkontrastmittel. Die Pfeile weisen auf zwei größere hypodense Tumorknoten. Multiple kleinere Herde auch ventrolateral subkapsulär.
Abbildung 1: Multifokales HCC, hier in der rechten Leberkuppel, vor Therapie. CT der Leber in der portalvenösen Phase nach intravenöser Gabe von Röntgenkontrastmittel. Die Pfeile weisen auf zwei größere hypodense Tumorknoten. Multiple kleinere Herde auch ventrolateral subkapsulär.
Abbildung 1
Abbildung 1: Multifokales HCC, hier in der rechten Leberkuppel, vor Therapie. CT der Leber in der portalvenösen Phase nach intravenöser Gabe von Röntgenkontrastmittel. Die Pfeile weisen auf zwei größere hypodense Tumorknoten. Multiple kleinere Herde auch ventrolateral subkapsulär.
Abbildung 2: Eine Woche nach Jod-131-Lipiodol- Therapie. Die umschriebenen hyperdensen Herde entsprechen im nativen CT intratumoral gespeichertem Lipiodol. Es ist eine fehlende Lipiodolspeicherung im normalen Leberparenchym zu beobachten.
Abbildung 2: Eine Woche nach Jod-131-Lipiodol- Therapie. Die umschriebenen hyperdensen Herde entsprechen im nativen CT intratumoral gespeichertem Lipiodol. Es ist eine fehlende Lipiodolspeicherung im normalen Leberparenchym zu beobachten.
Abbildung 2
Abbildung 2: Eine Woche nach Jod-131-Lipiodol- Therapie. Die umschriebenen hyperdensen Herde entsprechen im nativen CT intratumoral gespeichertem Lipiodol. Es ist eine fehlende Lipiodolspeicherung im normalen Leberparenchym zu beobachten.
Abbildung 3: Zeitgleiches Szintigramm von ventral. Deutliche Speicherung im rechten Leberlappen als Resultat einer Summationsprojektion der multiplen Tumorknoten, kaum Speicherung im normalen Leberparenchym, geringe Speicherung in der Lunge. Nach einer weiteren Woche war die Speicherung in der Lunge vollständig abgeklungen und nur noch in den Tumorknoten nachweisbar. Einige ventrale Tumorknoten lassen sich angedeutet abgrenzen (Pfeile).
Abbildung 3: Zeitgleiches Szintigramm von ventral. Deutliche Speicherung im rechten Leberlappen als Resultat einer Summationsprojektion der multiplen Tumorknoten, kaum Speicherung im normalen Leberparenchym, geringe Speicherung in der Lunge. Nach einer weiteren Woche war die Speicherung in der Lunge vollständig abgeklungen und nur noch in den Tumorknoten nachweisbar. Einige ventrale Tumorknoten lassen sich angedeutet abgrenzen (Pfeile).
Abbildung 3
Abbildung 3: Zeitgleiches Szintigramm von ventral. Deutliche Speicherung im rechten Leberlappen als Resultat einer Summationsprojektion der multiplen Tumorknoten, kaum Speicherung im normalen Leberparenchym, geringe Speicherung in der Lunge. Nach einer weiteren Woche war die Speicherung in der Lunge vollständig abgeklungen und nur noch in den Tumorknoten nachweisbar. Einige ventrale Tumorknoten lassen sich angedeutet abgrenzen (Pfeile).
Abbildung 4: Sechs Wochen nach Therapie. Portalvenöses Kontrastmittel-CT: Alle Tumorherde sind deutlich kleiner geworden, die subkapsulären kaum noch nachweisbar; die geringen Lipiodolreste (hyperdens) sind auch szintigraphisch nachweisbar (nicht abgebildet) und somit noch radioaktiv.
Abbildung 4: Sechs Wochen nach Therapie. Portalvenöses Kontrastmittel-CT: Alle Tumorherde sind deutlich kleiner geworden, die subkapsulären kaum noch nachweisbar; die geringen Lipiodolreste (hyperdens) sind auch szintigraphisch nachweisbar (nicht abgebildet) und somit noch radioaktiv.
Abbildung 4
Abbildung 4: Sechs Wochen nach Therapie. Portalvenöses Kontrastmittel-CT: Alle Tumorherde sind deutlich kleiner geworden, die subkapsulären kaum noch nachweisbar; die geringen Lipiodolreste (hyperdens) sind auch szintigraphisch nachweisbar (nicht abgebildet) und somit noch radioaktiv.
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