ArchivDeutsches Ärzteblatt43/2001Pulmonale arteriovenöse Fisteln: Ergänzung

MEDIZIN: Diskussion

Pulmonale arteriovenöse Fisteln: Ergänzung

Dtsch Arztebl 2001; 98(43): A-2820 / B-2402 / C-2248

Stoffel, Markus

zu dem Beitrag Diagnostik und interventionelle Therapie von Dr. med. Markus J. Wingen Prof. Dr. med. Rolf W. Günther in Heft 20/2001
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LNSLNS Die Autoren stellen im Artikel diagnostische und therapeutische Möglichkeiten bei strukturellen pulmonalen arteriovenösen Fisteln dar. Ergänzend wollen wir auf ein weniger bekanntes Krankheitsbild hinweisen. Es handelt sich um das hepatopulmonale Syndrom, eine funktionelle, prinzipiell reversible Oxygenierungsstörung im Rahmen einer Leberinsuffizienz. Pathophysiologisch wird ein pulmonaler Rechts-/Links-Shunt angenommen, mutmaßlich hervorgerufen durch eine kapilläre Dilatation im Lungenstrombett. Ursächlich könnte eine durch fehlende hepatische Elimination verursachte Imbalance vasodilatatorischer und vasokonstriktiver Substanzen sein. Therapie der Wahl bei zweifelsfreier Diagnose und fehlender signifikanter Komorbidität ist die Lebertransplantation. Wir konnten damit bei einer initial sauerstoffpflichtigen, 63-jährigen Patientin eine deutliche Verbesserung erreichen. Die Patientin ist voll rehabilitiert und bis 75 W gut belastbar.

Dr. med. Markus Stoffel
Medizinische Klinik IV
Klinikum der Universität zu Köln
50924 Köln

Die Autoren haben auf ein Schlusswort verzichtet.

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