ArchivDeutsches Ärzteblatt40/1996Chemieverbände NRW fordern verstärkte Gentechnikforschung

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Chemieverbände NRW fordern verstärkte Gentechnikforschung

Glöser, Sabine

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LNSLNSLNSLNS DÜSSELDORF. Für die Umsetzung biotechnologischer Forschungsergebnisse in marktfähige Produkte müßten die Forschung verstärkt gefördert und der Technologietransfer intensiviert werden. Dies forderten die Chemieverbände NRW und die IG Chemie NRW bei einem Symposium zum Thema "Gentechnik".
Nach Auffassung von Hans Banser, IG Chemie-Papier-Keramik, werde die Bio- und Gentechnik in Zukunft für die wirtschaftliche Entwicklung und internationale Wettbewerbsfähigkeit von besonderer Bedeutung sein. Deshalb müßten Rahmenbedingungen geschaffen werden, die das Entstehen junger innovativer Unternehmen begünstigten.
Einen kooperativen Dialog zwischen Industrie, Politik und Wissenschaft forderte Dr. Harald Fuhr, Vorsitzender der Chemieverbände NRW, um Wertmaßstäbe für eine verantwortbare Zukunft zu entwickeln. Nur so könnte die Gentechnik in den wichtigsten Anwendungsbereichen, im Gesundheitssektor, in der Landwirtschaft, in der Lebensmittelherstellung sowie in der Umwelttechnologie, weiterentwickelt und genutzt werden. SG
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