ArchivDeutsches Ärzteblatt44/2001Interventionelle minimal-invasive Radiologie

BÜCHER

Interventionelle minimal-invasive Radiologie

Dtsch Arztebl 2001; 98(44): A-2878 / B-2446 / C-2292

Görich, Johannes; Brambs, Hans-Jürgen

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Radiologie
Wichtiger Teilbereich
Johannes Görich, Hans-Jürgen Brambs: Interventionelle minimal-invasive Radiologie. Referenz-Reihe Radiologie. Georg Thieme Verlag, Stuttgart, New York, 2001, 456 Seiten, 526 Abbildungen, 40 Tabellen, 199 DM
Was ist eigentlich die „interventionelle Radiologie“? Nur wenige Kollegen außerhalb der Radiologie wissen mit diesem Begriff etwas anzufangen. Von radiologischen Katheteruntersuchungen und der einen oder anderen Punktion haben die meisten schon mal etwas gehört. Aber „interventionell“? Erst der Zusatz „minimal-invasiv“ wird dem Wesen dieses wichtigen und stetig wachsenden Teilbereichs der klinischen Radiologie gerecht; er beschreibt diejenigen Eingriffe, die nicht mehr als einer winzigen Stichinzision bedürfen und so manche aufwendigen Eingriffe ersparen helfen.
Den Autoren des Buches ist es gelungen, namhafte Experten aus allen Teilbereichen der minimal-invasiven Radiologie zusammenzuführen. Das Ergebnis ist ein praxisorientiertes Buch, das für den operativ oder konservativ tätigen klinischen Arzt einen nahezu vollständigen Überblick über das Angebot radiologischer Fertigkeiten bietet und für den interventionell Tätigen hilfreiche Tipps und Tricks für den Alltag bereithält.
Insbesondere die zahlreichen, farbig unterlegten Tabellen und Stichwortsammlungen sowie die aktuellen und qualitativ hochwertigen Abbildungen erlauben ein rasches „Diagonal-Lesen“ und ermöglichen eine schnelle und einprägsame Orientierung über Indikationen, Techniken, Komplikationen und bisherige Ergebnisse der jeweiligen Eingriffe. Da die Autoren zudem keine Scheu vor Medikamenten- oder Markennamen der meistverwendeten Materialien zeigen, sind die vorgestellten Techniken einfach nachzuvollziehen und können in der täglichen Routine integriert werden.
Das Buch ist nicht nur allen interventionell tätigen Radiologen, sondern insbesondere allen zuweisenden Kollegen aus den konservativen und operativen Fächern zu empfehlen. Josef Tacke
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