VARIA: Preise

Verleihungen

Dtsch Arztebl 2001; 98(44): A-2907 / B-2469 / C-2313

EB

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LNSLNS Clinical Scholar Research Award – verliehen durch die European Academy of An-aesthesiology (EAA), Dotation: 25 000 Euro, an Dr. med. Torsten Loop und an Privatdozent Dr. med. Benedikt Pannen, Anästhesiologische Universitätsklinik Freiburg im Breisgau, in Würdigung ihres Forschungsprojektes zum Thema „Clinical Relevance and Mechanisms of the Thiopental-Mediated Inhibition of Nuclear-factor-kB in Human T Cells“.

Brompton-Preis – verliehen durch die European Society of Thoracic Surgeons, gestiftet durch das Royal-Brompton-Hospital, London, an Priv.-Doz. Dr. med. Bernward Passlick, Leitender Oberarzt der Klinik für Thoraxchirurgie der asklepios Fachkliniken München-Gauting („Effectiveness of mediastinal lymphadenectomy in non-small cell lung cancer is influenced by the presence of nodal micrometastases“).

Alvensleben-Jellinek-Ehrenmedaille – verliehen von der gemeinnützigen Privatstiftung Elektroschutz, Wien, Dotation: 5 000 A, an Prof. Dr. med. Hermann Thomas Antoni, em. Professor am Physiologischen Institut der Universität Freiburg im Breisgau. Mit dem Preis und der Medaille der Stiftung wurden seine Arbeiten auf dem Gebiet der Elektropathologie ausgezeichnet, insbesondere seine Arbeiten im Zusammenhang mit der Aufklärung der physiologischen Zusammenhänge bei Herzkammerflimmern.

DMSG-Pflegepreis – gestiftet durch die Firma Sereno Pharma, Unterschleißheim bei München, Dotation: insgesamt 20 000 DM, verliehen an Angehörige von Patienten mit multipler Sklerose, „die sich in besonderer Weise für ihre Familienmitglieder oder Freunde eingesetzt haben“. Eine der Preisträgerinnen ist Christine Bockhacker, Bremen, die seit mehr als 12 Jahren ihren an MS erkrankten Mann intensiv pflegt und darüber hinaus auch ihren ebenfalls an multipler Sklerose erkrankten Sohn betreuend versorgt.

Johannes Waltenberger. Foto: privat
Johannes Waltenberger. Foto: privat
Franz-Loogen-Preis – verliehen durch die Gesellschaft zur Förderung der Herz-Kreislauf-Forschung e.V., Essen, Dotation: 25 000 DM, gestiftet durch die Firma GE Marquett Hellige, an Priv.-Doz. Dr. med. Johannes Waltenberger, Klinik und Poliklinik Universität Ulm, in Würdigung seiner grundlegenden Forschungsarbeiten zur Angiogenese.

AGNP-Forschungspreis – verliehen durch die Arbeitsgemeinschaft für Neuropsychopharmakologie und Pharmakopsychiatrie e.V., Dotation: 20 000 DM, gestiftet durch die Firma Lilly Deutschland GmbH, an Dr. rer. nat. Johannes Reul, Biologe, Leiter der Forschungsgruppe Neuropsychopharmakologie am Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München. Der Wissenschaftler wurde geehrt in Würdigung seiner langjährigen Forschungsarbeit auf dem Gebiet der Neuropsychopharmakologie.

Die 17. Deutschen Triathlonmeisterschaften der Ärzte und Apotheker gewannen am 12. August in Regensburg Dr. Angelika Schneller, Berlin, sowie der Mannschaftsarzt der Spielvereinigung Unterhaching, Ulrich Nieper. Angelika Schneller siegte in 2:11:34 Stunden, Ulrich Nieper in 1:52:26 Stunden.
An der Veranstaltung nahmen 115 Ärztinnen und Ärzte teil. Ältester Teilnehmer war der 74-jährige Dr. H.-W. Sostmann. Die 18. Deutschen Triathlonmeisterschaften der Ärzte und Apotheker finden Mitte August 2002 in Bad Segeberg statt.

Vorlesungspreis – verliehen durch die Firma Aventis Behring, Dotation:
10 000 DM, an Prof. Dr. med. Gert Müller-Berghaus, Chefarzt für Blutgerinnung und Transfusionsmedizin an der Kerckhoff-Klinik, Bad Nauheim. Die Auszeichnung wurde dem Wissenschaftler im Rahmen des Kongresses 2001 der Deutschen Gesellschaft für Transfusionsmedizin und Immunhämatologie e.V. in Hamburg überreicht. Damit wurde die Leistung des Wissenschaftlers auf dem Gebiet der Thrombose-Forschung gewürdigt. Müller-Berghaus referierte zum Thema „Die Endothelzelle in der Thrombogenese: Neue Erkenntnisse zur Pathogenese der Thromboseentstehung“.

K. J. Zülch-Preis – verliehen durch die Gertrud Reemtsma Stiftung, Dotation: 100 000 DM, für besondere wissenschaftliche Leistungen auf dem Gebiet der neurologischen Grundlagenforschung. Ausgezeichnet wurden zu gleichen Teilen Prof. Dr. med. Gillian Patricia Bates, Guy’s Hospital Medical School, Medical & Molecular Genetics, London, und Prof. Dr. med. Jean Louis Mandel, Université Louis Pasteur, Institut de Génétique et de Biologie Moléculaire et Cellulaire, Straßburg. Beide Wissenschaftler haben herausragende Beiträge zur Aufklärung der molekularen Mechanismen neurodegenerativer Erbkrankheiten des Menschen geleistet, heißt es in der Laudatio.

Wissenschaftliche Posterpreise 2000 – verliehen durch die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Traumatologie (DGOT) e.V., verliehen anlässlich des Deutschen Orthopädenkongresses in Wiesbaden, an Dres. med. Y. Hirasawa, Kyoto (2 000 DM), J. Brandt (37), Halle (1 000 DM), und Detlev Gottschalk (35), Aachen (500 DM). Die Posterausstellung der DGOT umfasste 300 wissenschaftliche Beiträge, wobei die drei besten Arbeiten prämiert und die Hauptautoren mit Geldpreisen versehen wurden. Der erste Preis ging an die japanische Arbeitsgruppe Y. Hirasawa, Y. Watanabe, N. Takenaka und W. Kim für die Arbeit „Determination of the Timing on the Removal of the External Fixator: New Monitoring Technology Based on Acoustic Emission“. Der zweite Preis wurde an J. Brandt, A. Klemenz und K. Raum für die Arbeit „Methoden der akustischen Rastermikroskopie zur Untersuchung von Knochengewebe“ verliehen. Als dritte Arbeit wurde die experimentelle Untersuchung von D. Gottschalk, F. Niethard und C. Siebert mit dem Titel „b-FGF auf synthetischem ß-Tricalciumphosphatzement (ß-TCP) beschleunigt die Chondroneogenese aus mesenchymalen Stammzellen bei osteochondralen Defekten des Kniegelenks“ ausgezeichnet. EB
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