ArchivDeutsches Ärzteblatt5/1996Notebooks: Spracherkennung am PC

VARIA: Technik für den Arzt

Notebooks: Spracherkennung am PC

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LNSLNS Mit dem "Ambassador" stellt das Kölner Ingenieurbüro Kalweit & Baumann ein multimediafähiges Notebook vor, das auch "aufs Wort" hört. Das drei Kilogramm schwere sprecheradaptive Spracherkennungssystem "DragonDictate" ist für "Windows" abgestimmt und erlaubt die Mikrofoneingabe von Befehlen und Wörtern in allen Textverarbeitungsprogrammen, Datenbanken, Tabellenkalkulationen und anderen Windows-Anwendungen.

Technische Details
Sobald das System auf die individuellen Spracheigenheiten des Arztes "trainiert" ist, können auch die Eingabe, die Formatierung und der Druck von Textdateien ausschließlich über Mikrofon erfolgen, so daß der Anwender vollständig auf Tastatur und Trackball verzichten kann. Der Arzt spricht einfach in das Mikrofon, und das Notebook führt die Befehle aus und zeigt die gesprochenen Wörter als geschriebenen Text auf dem Bildschirm. So lassen sich Geschäftskorrespondenz, Krankheitsakten und komplexe Dokumente aller Art per Stimme erstellen.
Der "Ambassador" ist wahlweise mit einer Intel CPU 486 DX mit Taktraten von 66 bis 100 Megahertz ausrüstbar, verfügt über 4 MB RAM Hauptspeicher, der bis auf 36 MB erweiterbar ist, und über eine Wechselfestplatte bis 520 MB. Der 26 cm große Bildschirm ist monochrom oder in Farbe, als LCD-Version sowie auch in TFT-Technik erhältlich. Zur Standardausrüstung des Microsoft-Sound-Systems- und Soundblasterkompatiblen Notebooks gehören außerdem Floppy-Laufwerk, Grafikkarte, Tragetasche und PCMCIA IV-Slot (Type III und II), Lautsprecher, Mikrofon sowie ein integrierter Trackball.
Eine "Docking Station" stellt dem System alle für Multimedia erforderlichen Anschlüsse für CD-ROMLaufwerk, Stereolautsprecher und Verstärker oder Cinch-Ein- und -Ausgänge für Audio zur Verfügung. WZ

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