ArchivDeutsches Ärzteblatt45/2001Pflegeforschung: Grundlagen entwickeln

AKTUELL

Pflegeforschung: Grundlagen entwickeln

Dtsch Arztebl 2001; 98(45): A-2912 / B-2488 / C-2312

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS
Mehr als zwei Millionen Menschen sind auf Pflege angewiesen. Foto: epd
Mehr als zwei Millionen Menschen sind auf Pflege angewiesen. Foto: epd
Ministerium unterstützt interdisziplinäre Forschungsnetze.

Der Erarbeitung neuer Konzepte in der Pflege soll ein Förderschwerpunkt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung dienen. Für sechs interdisziplinäre Forschungsverbünde stehen dafür jährlich bis zu fünf Millionen DM zur Verfügung. Durch die Zusammenarbeit von Pflegefachkräften, Ärzten, Physiotherapeuten, Sozialarbeitern und Betroffenen sollen die Grundlagen dafür geschaffen werden, dass Forschungsergebnisse in den Pflegealltag einfließen, Pflegemaßnahmen effizienter gestaltet werden und den Pflegebedürftigen ein Optimum an Gesundheit ermöglicht werden kann.
In Deutschland sind mehr als zwei Millionen Menschen pflegebedürftig, die meisten von ihnen sind Frauen. Geschlechtsspezifische Aspekte sollen daher vorrangig untersucht werden. Mit der steigenden Lebenserwartung nimmt auch das Risiko der Pflegebedürftigkeit zu. 2030 wird voraussichtlich ein Drittel der Gesamtbevölkerung in Deutschland im Seniorenalter sein.
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema