ArchivDeutsches Ärzteblatt45/2001Berufskrankheit: Lungenkrebs bei Silikose

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Berufskrankheit: Lungenkrebs bei Silikose

Dtsch Arztebl 2001; 98(45): A-2912 / B-2488 / C-2312

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Mitarbeiter in Dentallabors gehören zu den Gefährdeten. Foto: VDZI
Mitarbeiter in Dentallabors gehören zu den Gefährdeten. Foto: VDZI
Sachverständigenrat empfiehlt Änderung der Liste der Berufskrankheiten.
Der Sachverständigenrat beim Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung – Sektion „Berufskrankheiten“ – hat Änderungen in der Liste der Berufskrankheiten empfohlen. Neu aufzunehmen sei die Erkrankung „Lungenkrebs durch die Einwirkung von kristallinem Siliziumdioxid bei nachgewiesener Quarzstaublungenerkrankung (Silikose oder Siliko-Tuberkulose)“. Potenziell betroffen seien Berufsgruppen, die lungengängigen Quarzstäuben ausgesetzt sind. Dazu gehören Erz- und Uranerzbergleute, Tunnelbauer, Gussputzer, Sandstrahler, Ofenmaurer und Former in der Metallindustrie. Außerdem seien Personen gefährdet, die in der Steingewinnung und -verarbeitung tätig seien, zudem Mitarbeiter in feinkeramischen Betrieben und in Dentallabors.
Der Sachverständigenrat empfahl ferner, anstatt der Bezeichnung „Drucklähmung der Nerven“ in Zukunft „Druckschädigung der Nerven“ zu verwenden.
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