ArchivDÄ-TitelSupplement: PRAXiSPraxis Computer 6/2001IMS Health IQ: Praxis-Analysewerkzeug

Supplement: Praxis Computer

IMS Health IQ: Praxis-Analysewerkzeug

Dtsch Arztebl 2001; 98(45): [16]

Ortwein, Ingeborg

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Analysenbeispiel plus grafische Umsetzung
Analysenbeispiel plus grafische Umsetzung
Die Auswertung der Praxisdaten bietet dem Arzt vielfältige Chancen zur ökonomischen Steuerung und zur Optimierung des Praxismanagements.
Mit „IMS Health IQ“ steht niedergelassenen Ärzten ein Analysetool zur Verfügung, das neben den individuellen Praxisdaten auch die Zeitvergleichswerte der eigenen Fachgruppe liefert. Das Programm wurde von der Firma IMS Health, Frankfurt/Main, entwickelt, einem Unternehmen, das sich auf die Aufbereitung und Analyse anonymisierter Daten im Gesundheitsbereich für Wissenschaft und Forschung spezialisiert hat. Seit 1989 kooperiert der Informationsanbieter mit niedergelassenen Ärzten in Deutschland. Die Datenlieferungen der Ärzte ermöglichen seither den Aufbau einer elektronischen Patientendatenbank. Hieraus können – auch über längere Zeiträume – durch Verknüpfung von Indikationsstellung und Verordnung Krankheitsbilder und ärztliches Therapieverhalten verfolgt und gesundheitspolitische Studien abgeleitet werden. Zur Datenerfassung liefern Ärzte wöchentlich ihre Arztstammdaten, Patientenstammdaten sowie Diagnose- und Therapiedaten. Die daraus erstellte, individuelle Rückinformation an die teilnehmenden Ärzte unterstützt beispielsweise das interne Qualitätsmanagement der Praxis sowie die Dokumentation und den Nachweis von wirtschaftlichem Verordnungsverhalten. Praxisbesonderheiten werden dadurch deutlich.
Die Datenübermittlung erfolgt per Datenfernübertragung (DFÜ) über eine Schnittstelle zu IMS Health. Die Anonymität der Datenquellen hat dabei oberste Priorität. Das Unternehmen garantiert, dass Rückschlüsse auf den einzelnen Arzt und auf Patienten ausgeschlossen sind. Die elektronischen Rückinformationen an den Praxisinhaber ermöglichen diesem eine zeitnahe Datenanalyse und gegebenenfalls schnelle Reaktionen auf bedenkliche Entwicklungen. In der dritten Woche des Folgequartals erhält der Arzt eine Quartalsauswertung sowie einen Ausblick auf die ersten beiden Wochen des neuen Quartals. Zusätz-lich kann jeder Teilnehmer auf die Daten seiner Fachgruppe seines KV-Gebiets zum Arzneimittelmarkt der gesetzlichen Kran­ken­ver­siche­rung zugreifen.
Darüber hinaus kann jede tabellarische Auflistung auf Tastendruck bildlich dargestellt werden. Das Programm bietet mit verschiedenen Analysemöglichkeiten (siehe Kasten) und zusätzlichen Funktionen eine sinnvolle Ergänzung zu den Praxisstatistiken aus den Praxiscomputersystemen.
Das Unternehmen arbeitet mit den Softwarehäusern CompuGroup (Albis, CompuMed und Data Vital), MCS und TurboMed zusammen. Diese Programmanbieter können ihren Kunden das Analysewerkzeug kostenfrei zur Verfügung stellen. Das Tool kann in der Praxisverwaltungssoftware jederzeit aufgerufen werden. Sämtliche Daten in IMS Health IQ lassen sich ausdrucken und in Excel oder andere Programme importieren und dort weiterverarbeiten. Zahlenreihen sind als Diagramm abbildbar. Diese Visualisierung ermöglicht das rasche Erkennen von Abweichungen, Auffälligkeiten und Ausreißern – auch im Fachgruppenvergleich. Sonderfunktionen ermöglichen individuelle Analysen.
Interessierte können sich das Programm auf der Medica in Düsseldorf auf den Ständen der genannten Softwarehäuser ansehen. Ingeborg Ortwein
Informationen: IMS Health GmbH & Co. OHG, Hahnstraße 30–32, 60528 Frankfurt/
Main, Telefon: 08 00/ 58 63–3 11, Fax: 0 69/
66 04-8 04; imshealthiq@de.imshealth.com
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