ArchivDeutsches Ärzteblatt45/2001PEG-Sonde: Patientenverfügung wertlos?

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PEG-Sonde: Patientenverfügung wertlos?

Dtsch Arztebl 2001; 98(45): A-2948 / B-2517 / C-2336

Knöchel-Schiffer, Irene

Zu dem Beitrag „Sterben und Überleben mit der PEG-Sonde“ von Dr. med. Peter Bartmann in Heft 38/2001:
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LNSLNS Die rechtlichen und ethischen Bemühungen, dem Patienten das gesetzlich festgelegte Selbstbestimmungsrecht bis zum Lebensende zu garantieren, gewinnen glücklicherweise an Bedeutung. Jetzt lese ich, dass ich auf Gedeih und Verderb zum Leben gezwungen bin, darf meine Lebensqualität noch nicht mal beurteilen, und, egal wie ich mich fühle oder was ich will, werde ich dann noch zwangsernährt!
Am Ende des Artikels konnte ich dann doch wieder etwas aufatmen. Die natürliche Einsicht schien sich durchzusetzen. So soll ich, falls mich meine Entscheidungsfähigkeit nicht verlässt, doch nicht gegen meinen Willen ernährt werden. Ich hoffe jetzt inständig, niemals mein geordnetes Denken zu verlieren, denn nach der Anerkennung meiner Patientenverfügung traue ich mich gar nicht mehr zu fragen.
Dr. Irene Knöchel-Schiffer, Weygerweg 18, 12249 Berlin
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