ArchivDeutsches Ärzteblatt45/2001Evaluation des osteoporotischen Frakturrisikos: Therapieempfehlung fehlt

MEDIZIN: Diskussion

Evaluation des osteoporotischen Frakturrisikos: Therapieempfehlung fehlt

Dtsch Arztebl 2001; 98(45): A-2971 / B-2533 / C-2352

Olberding, Helmut

zu dem Beitrag Evaluation des osteoporotischen Frakturrisikos von Priv.-Doz. Dr. med. Markus J. Seibel in Heft 25/2001
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LNSLNS Endlich eine umfängliche Erörterung über das osteoporotische Frakturrisiko. Herrn Seibel gebührt großes Lob für die differenzierte und umfängliche Darstellung. Es bleibt zu wünschen, dass insbesondere die hausärztlich tätigen Kollegen begreifen, welch großes Risiko hinsichtlich der Pflegebedürftigkeit und letztlich auch des Mortalitätsrisikos die Osteoporose darstellt. Werden jetzt endlich die Therapievorschläge umgesetzt, die wir als fachärztliche Osteologen empfehlen? Wir fühlen uns häufig als „Rufer in der Wüste“, deren Empfehlungen ungehört verhallen. Insofern wäre es schön gewesen, wenn der Autor auch noch eine Stellungnahme zur Therapie abgegeben hätte, die ja nun endlich kausal wirksam ist (Stichwort Bisphosphonate). Oder wird weiter (wohl wegen der rigiden Budgets) die Diagnose negiert und die Therapie verweigert?

Dr. med. Helmut Olberding
Brinkstraße 9
49393 Lohne

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