ArchivDeutsches Ärzteblatt45/2001Minoxidil wirkt stressbedingtem Haarausfall entgegen

VARIA: Wirtschaft - Aus Unternehmen

Minoxidil wirkt stressbedingtem Haarausfall entgegen

Dtsch Arztebl 2001; 98(45): A-2982 / B-2525 / C-2246

EB

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS Bei stressexponierten Mäusen führt die topische Anwendung von fünfprozentiger Minoxidil-Lösung (Regaine®, Pharmacia) zu einer Abnahme der Makrophagen- und Mastzellaktivität im Gewebe. Beide Zellpopulationen sind an der Zerstörung von Haarfollikeln beteiligt. Minoxidil wirkt somit stressbedingtem Haarausfall entgegen. Psychische Belastungen werden als mögliche Ursache für die Entwicklung der Alopezia areata und dem diffusen Haarausfall diskutiert.
In kontrollierten tierexperimentellen Untersuchungen hat Dr. Petra Arck mit ihrer Arbeitsgruppe an der Humboldt-Universität Berlin den Einfluss von Stress und die Wirkung einer fünfprozentigen Minoxidil-Lösung auf das neuro-immune Gleichgewicht der epidermalen Haarfollikel betrachtet. Eine erhöhte Degranulation der Mastzellen nach standardisierter Stresseinwirkung konnte durch die Minoxidil-Lösung signifikant gesenkt werden.
Die Gesamtzahl der Mastzellen blieb in der Studie unverändert. Zudem konnte eine Korrelation zwischen Stress und einer vermehrten Ansammlung von aktivierten Makrophagen an der Wulstregion von Haarfollikeln beobachtet werden. Arck vermutet, dass Makrophagen direkt an der Zerstörung einzelner Follikeleinheiten beteiligt sind. EB
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema