ArchivDeutsches Ärzteblatt46/2001Bundeswehr: Solidarität mit Collegen in Uniform

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Bundeswehr: Solidarität mit Collegen in Uniform

Dtsch Arztebl 2001; 98(46): A-3030 / B-2581 / C-2390

Richter, Joachim

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LNSLNS Die Aufforderung an Ärzte, Wehrdienst grundsätzlich zu verweigern, entspringt einer menschenverachtenden Humanitätsduselei, die man sich vielleicht in gesicherten Friedenszeiten als philanthropischen Luxus zu leisten vermag. In einer Welt, die nach dem 11. September 2001 einer existenziellen Bedrohung nie gekannten Ausmaßes ausgesetzt ist, wird es nun freilich höchste Zeit, endlich wieder die Bereitschaft zur Verteidigung unserer abendländischen Zivilisation auch in der Bevölkerung Deutschlands zu stärken und dort, wo sie durch die der Realität widersprechenden Wunschvorstellungen der Generation der „68er“ zum Verkümmern gebracht wurde, neu zu wecken. Gerade uns Ärzten fällt durch die Gefahr von Angriffen mit ABC-Waffen eine Schlüsselstellung bei allen Verteidigungsbemühungen zu, der wir uns schon aus dem Selbstverständnis unserer Standesethik nicht entziehen können. In diesen Tagen gilt unseren Collegen in Uniform unsere uneingeschränkte Solidarität.
Priv.-Doz. Dr. med. Joachim Richter, Augustastraße 26, 02826 Görlitz
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