ArchivDeutsches Ärzteblatt46/2001Terroranschläge: Spekulationen

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Terroranschläge: Spekulationen

Dtsch Arztebl 2001; 98(46): A-3030 / B-2581 / C-2390

Brudy, Gustav J.

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LNSLNS Diese psychoanalytischen Spekulationen zu den „Ursachen für die Terroranschläge am 11. September“ lesen sich wie die Legende für Advokaten, die Tätern, Hintermännern und -frauen als Rechtfertigung und zugleich als Entschuldigung für den von ihnen begangenen tausendfachen Mord dient. Mord nenne ich diese Untat, weil ihr eine sehr exakte Planung vorausging. Die entsprechende Formulierung könnte lauten: „Obwohl die einschlägigen Gutachter Hilgers und Volkan sich sehr um die Offenlegung des unbewussten Konfliktes der Täter bemüht hatten, bleiben diese ohne Schuldspruch wegen Nichtakzeptanz des ihnen unbewusst gebliebenen Konfliktes und daraus sich ergebender subjektiver Schuldunfähigkeit. Sie sind daher weder für die Tat als solche noch für die Folgen bei den Überlebenden ihrer Tat in die Verantwortung zu nehmen.“
Mit welcher Berechtigung setzt sich die DGPT auf diesen sich selbst zugeschriebenen Hochsitz des besserwisserischen Schiedsrichters?
Gustav J. Brudy, Rheinstraße 44, 64589 Stockstadt
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