ArchivDeutsches Ärzteblatt5/1996Rhinomer®: Meerwasser gegen trockene Nasen

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Rhinomer®: Meerwasser gegen trockene Nasen

Dtsch Arztebl 1996; 93(5): A-264 / B-208 / C-196

Pohlmann, Birgit-Kristin

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LNSLNS In der Nase wird die Atemluft optimal klimatisiert und von Schwebepartikeln befreit. Physikalische Einflüsse und biologische Faktoren können jedoch im Bereich der Schleimhäute, insbesondere der oberen Atemwege und der Augenbindehäute, irritative, toxisch-irritative oder entzündliche Wirkungen hervorrufen. Laut Dr. H. Lichtnecker vom Wissenschaftlichen Zentrum für Klinische Umweltmedizin in Düsseldorf klagen 33 Prozent der Patienten über eine trockene Nase, 42 Prozent über Rhinitis, 39 Prozent über Reizhusten und 29 Prozent über Husten und Auswurf.
Bereits eine besonders niedrige Luftfeuchtigkeit kann die Funktion der Nasenschleimhäute beeinträchtigen, so daß die Nase ihre Aufgaben kaum noch erfüllen kann. Eine "trockene Nase" ist für den Betroffenen nicht nur durch ihre Neigung zur vermehrten Borken- und Krustenbildung lästig, sondern durch den Verlust der Reinigungs- und Klimatisierungsfunktion – mit erhöhter Gefahr von Atemwegsinfektionen. Auch einer trockenen Nase sollte daher vorgebeugt werden.
Mit Rhinomer® hat die Firma Zyma GmbH ein speziell auf die Nasenschleimhaut und das Flimmerepithel der Nase abgestimmtes Nasenspray entwickelt. Es beinhaltet eine befeuchtende Kochsalzlösung mit den ergänzenden Wirkungen von Elektrolyten und Spurenelementen. Das Nasenspray enthält ausschließlich reines, unverdünntes Meerwasser, das durch Mikrofiltration sterilisiert wurde und auf einen idealen Salzgehalt und optimalen pH-Wert von 8,3 eingestellt wurde.
In arbeitsmedizinischen Untersuchungen an Flugpersonal, das ständig der sehr niedrigen Luftfeuchtigkeit an Bord ausgesetzt ist, hat sich das Nasenspray bewährt, erläuterte Dr. E. Müller-Sacks (Berufsgenossenschaftlicher Arbeitsdienst am Düsseldorfer Flughafen). Die durchgeführten Vergleiche in der Beobachtung nach Anwendung von Rhinomer® Nasenspray im Vergleich zu einer normalen Kochsalzlösung erbrachten eine gleiche Wirksamkeit, jedoch eine bessere Handhabbarkeit des Nasensprays. Gleichzeitig ist die Möglichkeit der Kontamination ausgeschlossen. Die Anwendung gilt als einfach und praktikabel. Birgit-Kristin Pohlmann
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