ArchivDeutsches Ärzteblatt46/2001Sammlung Prinzhorn im eigenen Haus

VARIA: Freizeit-Tipp

Sammlung Prinzhorn im eigenen Haus

Dtsch Arztebl 2001; 98(46): A-3069 / B-2606 / C-2414

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Sammlung Prinzhorn: Ansicht West Foto: Sammlung Prinzhorn
Sammlung Prinzhorn: Ansicht West Foto: Sammlung Prinzhorn
Ab September wird in Heidelberg das den Namen „Sammlung Prinzhorn“ tragende Museum im historischen Hörsaalgebäude der Neurologischen Klinik (Voss-Straße 2) seine Pforte für die Besucher öffnen.
Die Sammlung mit ihrem Bestand von rund 5 000 Werken psychisch Kranker ist die Lebensarbeit Hans Prinzhorns. Der 1898 geborene promovierte Kunsthistoriker und angehende Psychiater begann sie ab 1919 im Auftrag der Psychiatrischen Universitätsklinik Heidelberg zusammenzutragen und wissenschaftlich zu bearbeiten. Die Dauerausstellung mit ihren zwischen Kunst und Krankheit angesiedelten Objekten wird für viele Heidelberg-Besucher einen zusätzlichen Anziehungspunkt bilden.
Vom damaligen Klinikleiter Karl Wilmanns unterstützt, sammelte und sichtete der 1933 verstorbene Dr. Hans Prinzhorn von 1919 bis 1921 in Psychiatrischen Anstalten des In- und Auslandes diese als „eigentümlich“ bezeichneten Werke Geistesgestörter, deren künstlerischer Wert heute unumstritten ist, für die damals seitens der Anstaltsleiter und Betreuer jedoch kaum Sinn bestand. Hans Prinzhorns Buch „Bildnerei der Geisteskranken“ wurde für Künstler wie Max Ernst und Paul Klee, Oskar Schlemmer und Alfred Kubin, Richard Lindner und
Jean Dubuffet zu einer wichtigen Inspirationsquelle. BSR
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