ArchivDeutsches Ärzteblatt47/2001Aut idem: Therapiefreiheit erhalten

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Aut idem: Therapiefreiheit erhalten

Dtsch Arztebl 2001; 98(47): A-3080 / B-2616 / C-2424

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LNSLNS Vertragsärzte plädieren für Festzuschüsse der Kassen.
Der Länderausschuss der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) lehnt die Pläne von Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­terin Ulla Schmidt (SPD) zur Aut-idem-Regelung ab. Das hat das Gremium am 16. November in Berlin beschlossen. Die Therapiefreiheit müsse weiterhin beim Arzt liegen und dürfe nicht an die Apotheker abgegeben werden. Viele Medikamente könnten trotz Wirkstoffgleichheit bei verschiedenen Patienten unterschiedliche Wirkungen hervorrufen. Hier seien die Fachkenntnisse des behandelnden Arztes gefragt, heißt es vonseiten des Länderausschusses. Außerdem seien Probleme der Haftung und der Wirtschaftlichkeit der Verordnungen bislang nicht gelöst.
Der Länderausschuss sprach sich stattdessen für ein Festzuschuss-Modell aus, wonach die Krankenkassen den Versicherten einen Zuschuss in Höhe des Medikamentenpreises im unteren Preisdrittel gewähren. Wolle der Versicherte ein teureres Präparat, müsse er den Rest selbst bezahlen.
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