ArchivDeutsches Ärzteblatt47/2001Arbeitsmedizin: Probleme mit dem Nachwuchs

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Arbeitsmedizin: Probleme mit dem Nachwuchs

Dtsch Arztebl 2001; 98(47): A-3084 / B-2618 / C-2426

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Das Berufsbild des Betriebsarztes wird sich wandeln, lautet die Prognose. Foto: BKK
Das Berufsbild des Betriebsarztes wird sich wandeln, lautet die Prognose.
Foto: BKK
Berufsverband Deutscher Arbeitsmediziner blickt mit Sorge in die Zukunft.
Der Mangel an qualifizierten Fachärzten im arbeitsmedizinischen Bereich wird in den nächsten Jahren zu einem großen Problem werden. Dieses Fazit zieht Dr. med. Matthias Dietrich, Pressereferent des Verbandes Deutscher Betriebs- und Werkärzte e.V., aus der Arbeitsmedizinischen Herbsttagung im Oktober in Cottbus.
Bei mehr jungen Medizinern müsste das Interesse für die arbeitsmedizinische Fachrichtung geweckt werden.
Ferner sei die Arbeitsmedizin einem Wandel unterzogen. In naher Zukunft stünden nicht mehr die körperlichen Erkrankungen, sondern vielmehr psychische Leiden im Vordergrund. Ursache dafür ist Dietrich zufolge eine zunehmende psychische Belastung am Arbeitsplatz durch Informationsüberflutung und steigendes Arbeitstempo. Weiterhin spiele die zunehmende Teamarbeit eine Rolle, die auch persönlich belastend sein könne. Nötig ist für Dietrich ein modernes Rollenverständnis des Betriebsarztes. Zwar werde immer noch Stahl gekocht und Tiefbau betrieben, in vielen Bereichen aber habe sich Grundsätzliches verändert.
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