ArchivDeutsches Ärzteblatt47/2001Krankenhäuser: Plädoyer für Monistik

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Krankenhäuser: Plädoyer für Monistik

Dtsch Arztebl 2001; 98(47): A-3084 / B-2618 / C-2426

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LNSLNS Privatkrankenanstalten befürchten Wettbewerbsverzerrungen.
Der Bundesverband Deutscher Privatkrankenanstalten (BDPK) hat sich dafür ausgesprochen, die Krankenhausplanung auf Länderebene bei Einführung des diagnoseorientierten Entgeltsystems auf eine Rahmenplanung zu begrenzen. Um Wettbewerbsverzerrungen zu vermeiden, hat sich der Verband dafür ausgesprochen, spätestens zum Zeitpunkt des Routinelaufs der DRGs ab 2007 die geltende duale Klinikfinanzierung auf Finanzierungsmonistik umzustellen. Solange Investitions- und Betriebskosten nicht im pauschalierenden Entgeltsystem kalkuliert sind und geförderte Krankenhäuser wie bisher eine Subvention aus der öffentlichen Hand erhalten, treten zulasten der nicht geförderten Krankenhäuser Wettbewerbsverzerrungen ein, so der Verband. Zudem verhindere die Subventionierung auf der Investitionsseite die Steuerungsfunktion marktgerechter Preise, sagte dessen Hauptgeschäftsführer, Wolfram L. Boschke.
Wie die Deutsche Krankenhausgesellschaft kritisiert auch der BDPK die beabsichtigten erweiterten Prüfrechte des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen. Diese seien ein „verlängerter Arm der Krankenkassen“ und deshalb nicht neutral bei der Begutachtung der Klinikleistungen.
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