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LNSLNS Formulierung der A.T.10® Lösung verändert: Seit dem 1. Juli 1996 wird bei der A.T.10® Lösung das vorher verwendete synthetische Öl durch das (auch bei den A.T.10® Perlen) als Lösungsmittel dienende natürliche Erdnußöl ersetzt. Dies führt zu einer Vereinheitlichung der Formulierung aller derzeit erhältlichen DHT2-Präparate. Nach der Umstellung auf die neue Formulierung ist die bisherige 100-ml- N-3-Packung durch die 30-ml-N-2-Packung ersetzt worden, da die Verwendung von natürlichem Erdnußöl eine verkürzte Haltbarkeitsdauer von 60 Tagen nach Anbruch der Packung bedingt.
Bei der neuen A.T.10® Lösung ist die Bioverfügbarkeit verbessert, das heißt, die Wirksamkeit kann verstärkt sein. Daher empfiehlt die Bayer AG, die bisherige A.T.10®-Dosierung zu halbieren und durch engmaschige Kontrolle der Kalzium-Blutspiegel die Dosierung neu anzupassen.


Dimaval® – Zum 1. Juli 1996 wurden die Präparate Dimaval® (DMPS) und DMPS-Heyl® verschreibungspflichtig. DMPS ist ein Chelatbildner, der für die Behandlung von klinisch manifesten, chronischen und akuten Vergiftungen durch Quecksilber und chronischen Vergiftungen durch Blei zugelassen ist. Der bislang frei verkäufliche Wirkstoff wurde in den letzten Jahren zunehmend von Ärzten und Heilpraktikern für die Therapie der chronischen Quecksilberbelastung durch Amalgam eingesetzt. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) befürchtete, daß durch die kontroverse Diskussion der Amalgamproblematik in den Medien eine eventuell unkontrollierte Selbstmedikation durch den Verbraucher eintreten könnte.


AvonexTM – Das Präparat AvonexTM Interferon Beta-1a der Firma Biogen ist für die Behandlung der schubförmigen Multiple Sklerose in den USA zugelassen worden. Die Federal Drug Administration (FDA) bestätigte mit ihrer Entscheidung, daß das Präparat nicht nur die Schubhäufigkeit und die Anzahl aktiver Entzündungsherde im Gehirn senken, sondern auch das Fortschreiten der Behinderung bremsen kann. Nach der Zulassung in den USA können Ärzte auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz AvonexTM auf Einzelanforderung für Patienten einsetzen. Ein Antrag auf Zulassung in Europa liegt der European Medicine Evaluation Agency (EMEA) vor, die Zulassung wird für Herbst 1996 erwartet. EB


Henkel senkte Energieverbrauch – Dem von der Henkel-Gruppe vorgelegten Umweltbericht 1996 ist zu entnehmen, daß das Unternehmen zwischen 1992 und 1995 trotz gestiegener Produktionsmengen den weltweiten Energieverbrauch um knapp 10 Prozent senken konnte. Dies ist unter anderem darauf zurückzuführen, daß neue Energiegewinnungsanlagen mit Kraft-Wärme-Kopplung gebaut wurden. Durch den Umstieg auf schwefelarme Kohle oder Erdgas und die Inbetriebnahme einer neuen Energiegewinnungsanlage am Produktionsstandort Genthin (Sachsen-Anhalt) wurden im gleichen Zeitraum die SchwefeldioxidEmissionen um über 30 Prozent und der Stickoxid-Ausstoß um annähernd 20 Prozent verringert.


Produktangebot erweitert – Kimberly-Clark hat nach der Fusion mit Scott Paper ein erweitertes Produktangebot vorgestellt. Das Unternehmen ist nach eigenen Angaben nunmehr der größte europäische Hersteller von Tissue-Produkten, die insbesondere im Gesundheits- und Hospitalbereich eingesetzt werden. Das Angebot enthält aufeinander abgestimmte Systeme für Arztpraxis und Krankenhaus vom Waschraum-Komplettangebot über Handtücher aus dem textilähnlichen Airflex-Material und Ärzterollen aus 100 Prozent Recyclingmaterial bis hin zu Wisch- und Pflegetüchern.


Pharmacia und Upjohn fusioniert – Die schwedische Pharmacia-Gruppe und der US-Konzern Upjohn, die im November 1995 zur Pharmacia & Upjohn, Inc. fusioniert hatten, stehen nunmehr vor der Gründung der Pharmacia & Upjohn GmbH mit Sitz in Erlangen. Zur Pharmacia-Gruppe zählten rund 20 Unternehmen in Europa und den Vereinigten Staaten mit ca. 18 000 Mitarbeitern. Upjohn war zum Zeitpunkt der Fusion mit Forschungs-, Herstellungs-, Vertriebs- und Verkaufseinrichtungen weltweit an mehr als 200 Standorten vertreten und beschäftigte insgesamt 16 900 Mitarbeiter. Das neue Pharma-Unternehmen beschäftigt in über 50 Ländern mehr als 30 000 Mitarbeiter. Es ist der viertgrößte Hersteller von onkologischen Therapeutika und investiert jährlich etwa eine Milliarde US-Dollar in Forschung und Entwicklung. Die deutsche Gesellschaft wird von Dr. Hans Melbinger geleitet und gehört mit 700 Millionen DM Jahresumsatz und rund 1 200 Mitarbeitern zu den führenden deutschen Arzneimittelherstellern. Kl

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