ArchivDeutsches Ärzteblatt47/2001Gesundheitswesen: Gesprächspartner erwünscht

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Gesundheitswesen: Gesprächspartner erwünscht

Dtsch Arztebl 2001; 98(47): A-3114 / B-2644 / C-2450

Schwinzer, Wolfgang

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LNSLNS Zu dem Artikel ist – neben dem Lob der Veröffentlichung überhaupt – Folgendes zu sagen.
- Es werden nur wenige Fakten genannt, da dieses Thesenpapier (nicht Studie!) nur ein Bild der Zustände geben will und keine Auflistung der kriminellen Machenschaften sein soll – hierfür sind die Staatsanwaltschaften sowie eigentlich in erster Linie die Kammern und Kassenärztlichen Vereinigungen zuständig.
¬ Lösungsansätze werden zum Teil sehr konkret gegeben; zum Beispiel sollen Professoren bei öffentlichen Auftritten und in Publikationen deutlich machen, wann sie für Pharmaunternehmen als Gutachter, Autoren und Forscher tätig waren, solche Erklärungen müssen erwähnt werden und im Internet nachlesbar sein. Diese Forderung kann ohne weiteres ins Berufsrecht übernommen werden.
­ Sehr gut die Frage, wer sich des brisanten Themas wirksam annehmen wird – hier ist die Bundes­ärzte­kammer gefordert (BKA, Staatsanwaltschaften, Krankenkassen und Medien sind bereits aktiv). Auf jeden Fall werden die Verfasser des Thesenpapiers (Ärzte, Apotheker und Juristen) dieses Thema weiter intensiv in die Diskussion bringen – Gesprächspartner aus allen Bereichen des Gesundheitswesens sind erwünscht und müssen im Internet nachlesbar sein.
Dr. med. Wolfgang Schwinzer, Transparency International e.V., Schulstraße 7, 37441 Bad Sachsa
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