ArchivDeutsches Ärzteblatt40/1996Rehabilitation: Kunst als heilende Kraft

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Rehabilitation: Kunst als heilende Kraft

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LNSLNS Im Johannesbad im niederbayerischen Bad Füssing hilft die Kunst heilen. In der Klinik zur Behandlung von Gelenk- und Rückenerkrankungen gehören nach eigenen Angaben für monatlich knapp 200 Patienten neben Unterwassermassagen, Physiotherapie und Gymnastik das Malen, Töpfern und auch das Dichten zum Behandlungsalltag.
"Das Gesundwerden fängt auch im Kopf an", umreißt der Chefarzt des Johannesbads, Privatdozent Dr. med. Wolfgang Greul, die Zielsetzung. "Wir sehen bei unserer Behandlung den Menschen als Ganzes. Und zur psychischen Stabilisierung kann die künstlerische Betätigung wesentlich beitragen."
Sie schöpfe aus dem Umgang mit Pinsel und Farben die Kraft, mit ihren Schmerzen und ihrer chronischen Erkrankung leichter umzugehen, berichtet Lucia Kröning. Die Patientin aus Steinfurt hat sich im Laufe von sechs Therapieaufenthalten zur gefragten Hobby-Künstlerin entwickelt, deren Werke in ihrer Heimat in Ausstellungen zu sehen sind. Zur Wahl stehen neben dem Bildermalen Anleitungen in Seidenmalerei, in der Aufbaukeramik, im Specksteinschnitzen, in Peddigrohrarbeiten und im kreativen Schreiben. EB
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