ArchivDeutsches Ärzteblatt48/2001Psychologen: Präsenz zeigen

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Psychologen: Präsenz zeigen

Dtsch Arztebl 2001; 98(48): A-3157 / B-2677 / C-2485

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Die Psychologen fordern mehr Geld für ihre Leistungen. Foto: Peter Wirtz
Die Psychologen fordern mehr Geld für ihre Leistungen. Foto: Peter Wirtz
Unzufrieden mit dem Psychotherapeutengesetz

Nach den Terroranschlägen am 11. September habe es großen Bedarf an psychologischer Beratung gegeben, berichtete Lothar Hellfritsch, Präsident des Berufsverbandes Deutscher Psychologen (BDP), beim Deutschen Psychologentag in Bonn. Mehr als 30 Anrufe täglich erreichten die von der Sektion Notfallpsychologie eingerichtete Hotline.
Unzufrieden sind die rund 17 000 im BDP organisierten Psychologen mit der Umsetzung des Psychotherapeutengesetzes. Vor dem In-KraftTreten am 1. Januar 1999 „war die Honorierung der Niedergelassenen gut, jetzt ist sie sehr niedrig“, beklagte Dipl.-Psych. Laszlo Pota vom BDP. Die Therapievielfalt komme nicht zum Zuge, weil wissenschaftlich anerkannte Psychotherapieformen wie Gesprächs- oder Systemische Psychotherapie nicht zur ambulanten Versorgung zugelassen wurden. Auch in den Kliniken sei die mit dem Gesetz beabsichtigte Gleichstellung von Ärzten und Psychologen nicht umgesetzt worden. Nach Potas Ansicht verhinderten die Klinikleitungen oft, dass Psychologen in leitende Positionen gelangen. „Die Hierarchie in den Köpfen ist immer noch so, dass ein Arzt Leiter sein muss.“
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