ArchivDeutsches Ärzteblatt48/2001Arzneimittelausgaben: Private wollen mit ins Boot

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Arzneimittelausgaben: Private wollen mit ins Boot

Dtsch Arztebl 2001; 98(48): A-3158 / B-2446 / C-2318

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LNSLNS Aut idem und Rabatte sollen auch für privat Krankenversicherte gelten.
Der Verband der Privaten Kran­ken­ver­siche­rung (PKV) fordert mit Blick auf das Arzneimittelausgaben-Begrenzungsgesetz eine Gleichbehandlung mit der Gesetzlichen Kran­ken­ver­siche­rung. Die Einsparungen durch die Erhöhung des Apothekenrabatts und die Einführung einer generellen Aut-idem-Regelung dürften nicht nur den gesetzlich Krankenversicherten zugute kommen. Schließlich seien in den ersten drei Quartalen dieses Jahres auch die Arzneimittelausgaben in der PKV um rund elf Prozent gestiegen. Auch die privat Krankenversicherten müssten erwarten dürfen, dass die Arzneimittelausgaben nicht ins Uferlose steigen.
Der Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Ausgabenbegrenzung bei Arzneimitteln sieht unter anderem vor, die Rabatte, die Apotheken den gesetzlichen Krankenkassen einräumen, von derzeit fünf auf sechs Prozent anzuheben. Außerdem sollen die Ärzte künftig in der Regel nur noch Wirkstoffe verordnen, woraufhin der Apotheker das entsprechend preisgünstigste Präparat abgibt.
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