ArchivDeutsches Ärzteblatt48/2001Euro-Echtheitstest: Fühlen, sehen, kippen

VARIA: Wirtschaft

Euro-Echtheitstest: Fühlen, sehen, kippen

Dtsch Arztebl 2001; 98(48): A-3226 / B-2716 / C-2534

WZ

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Das neue Geld ist zwar noch nicht im Umlauf.
Geldfälscher arbeiten aber bereits an den „Blüten“.


Echt oder falsch? Diese Frage wird ab Januar 2002 viele Bundesbürger beschäftigen, wenn sie die ersten Euro-Scheine in den Händen halten. Deshalb ist es empfehlenswert, sich die neuen Sicherheitsmerkmale einzuprägen. Zur Echtheitsprüfung, so die Europäische Zentralbank (EZB), sollte die Bevölkerung die Scheine befühlen, anschauen und kippen.
Zunächst sollte festgestellt werden, wie sich die Scheine anfühlen. Durch die Verwendung eines Stichtiefdrucks sind auf der Vorderseite im oberen Abschnitt verschiedene Bildelemente ertastbar. Im zweiten Prüfschritt sollten die Bundesbürger den Schein ins Gegenlicht halten. Dort müssen dann im Wasserzeichen das jeweilige Architekturmotiv der Scheine und die Wertzahl erkennbar sein, außerdem ist ein Sicherheitsfaden zu sehen. Abschließend sollten Zweifelnde den Schein kippen. Bei den großen Geldnoten (50, 100, 200, 500 Euro) zeigt sich dann im rechten Teil der Vorderseite – je nach Blickwinkel – erneut die Wertzahl oder das Architekturmotiv. Auf der Rückseite (rechts unten) wird durchs Kippen ebenfalls die entsprechende Wertzahl sichtbar.
Übrigens: Das Euro-Bargeld darf nicht vor dem 1. Januar 2002 in Umlauf gebracht werden. Eine Euro-Münzmischung zum Preis von 20 DM können Interessierte allerdings bereits ab dem 17. Dezember 2001 bei allen Sparkassen-, Post- und Bankfilialen eintauschen. WZ
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