ArchivDeutsches Ärzteblatt49/2001Nordkorea: Kooperation verbessern

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Nordkorea: Kooperation verbessern

Dtsch Arztebl 2001; 98(49): A-3240 / B-2740 / C-2548

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Setzen sich für die Nordkorea-Hilfe ein: Prof. T. S. Lie (links) und Prof. Karsten Vilmar (rechts) von der Deutsch-Koreanischen Association für Medizin mit Prof. Choe bei der Bundesärztekammer. Foto: Otmar Kloiber
Setzen sich für die Nordkorea-Hilfe ein: Prof. T. S. Lie (links) und Prof. Karsten Vilmar (rechts) von der Deutsch-Koreanischen Association für Medizin mit Prof. Choe bei der Bundes­ärzte­kammer. Foto: Otmar Kloiber
Vize-Ge­sund­heits­mi­nis­ter auf Deutschlandbesuch

Die Hoffnung hat sich gefestigt, dass wir in Zukunft enger zusammenarbeiten können.“ Dieses Fazit zog Prof. Choe, stellvertretender Ge­sund­heits­mi­nis­ter Nordkoreas, gegen Ende seines einwöchigen Deutschlandbesuchs. Am 29. November war er mit einer Delegation bei der Bundes­ärzte­kammer zu Gast, um sich über das deutsche Gesundheitswesen zu informieren. Wichtig sei ihm, so Choe, die Fortbildung der nordkoreanischen Ärzte zu verbessern. Zudem hofft er auf deutsche Hilfe für die Lieferung von Medikamenten und medizinischen Geräten. Folglich standen auf dem Besuchsplan auch Treffen mit Vertretern von Pharmafirmen und ein Empfang durch den Vorsitzenden des Bundestagsgesundheitsausschusses Klaus Kirschner.
Organisiert hatte den Besuch die Deutsch-Koreanische Association für Medizin. Deren Präsident, der Ehrenpräsident der Bundes­ärzte­kammer Prof. Dr. med. Dr. h. c. Karsten Vilmar, berichtete, dass inzwischen acht Ärzte aus Nordkorea eine Fortbildung in Deutschland absolvieren. Es werden jedoch weitere Fortbildungsmöglichkeiten gesucht (siehe DÄ, Heft 40/ 2001). Kontakt: Deutsch-Koreanische Association für Medizin, Adolfstraße 9–11, 53111 Bonn.
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