ArchivDeutsches Ärzteblatt49/2001Medikamentöse Migränetherapie bei Kindern

POLITIK: Medizinreport

Medikamentöse Migränetherapie bei Kindern

Dtsch Arztebl 2001; 98(49): A-3262 / B-2755 / C-2560

Zylka-Menhorn, Vera

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LNSLNS Nach Angaben der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG) müssen wiederkehrende und chronische Kopfschmerzen bei Kindern „frühzeitig, grundlegend und wirksam“ behandelt werden. Für die medikamentöse Therapie empfiehlt die DMKG Ibuprofen (10 mg/kg) oder Paracetamol (15 mg/kg). Um Übelkeit und Erbrechen zu vermeiden, sollten die Kinder vor der Einnahme des Analgetikums mit Domperidon versorgt werden. Bei schweren Attacken, die auf diese Behandlung nicht ansprechen, empfiehlt es sich, einen Spezialisten zu konsultieren, der zum Beispiel die Indikation von Triptanen als Nasenspray abwägen kann. Nicht nur bei Kopfschmerzen, sondern auch bei Migräne kann ein TENS-Gerät zum Einsatz kommen. Hierfür werden die Elektroden im Nackenbereich aufgeklebt. Mit diesem Verfahren können sich bereits Kinder ab dem 6. Lebensjahr ein bis zweimal täglich für 30 bis 40 Minuten selbst behandeln. zyl

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