ArchivDeutsches Ärzteblatt49/2001Stammzellforschung (I): Abschied von der Menschenwürde?

THEMEN DER ZEIT

Stammzellforschung (I): Abschied von der Menschenwürde?

Dtsch Arztebl 2001; 98(49): A-3268 / B-2759 / C-2563

Ewig, Santiago

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Zwei Beiträge mit konträren Auffassungen zur Stammzellforschung werden in diesem Heft gegenübergestellt.
Zwei Beiträge mit konträren Auffassungen zur Stammzellforschung werden in diesem Heft gegenübergestellt.
Der Grundkonsens der liberalen Gesellschaft ist durch die Forschung
an embryonalen Stammzellen gefährdet.


Die geplante Forschung an humanen embryonalen Stammzellen stellt einen fundamentalen Bruch mit den bisher geltenden Wertvorstellungen dar. Die Konsequenzen sind erheblich. Der Abschied vom Begriff
der Menschenwürde als Ausdruck der Selbstzwecklichkeit des Menschen bedeutet, dass die Menschenwürde in den Grenzbereichen des Lebens entsprechend den Interessen anderer zur Disposition steht. Im Kern bedeutet er die Aufgabe der liberalen Idee der Aufklärung, die in der Achtung und Bewahrung der Selbstzwecklichkeit des Menschen die Grundlage der Freiheit zur Selbstbestimmung und zum moralischen Handeln sieht.
Konzepte des „abgestuften Lebensschutzes“
Kaum ein Befürworter der Forschung an humanen embryonalen Stammzellen wird dieser Bewertung zustimmen. Wie argumentieren sie also, und was liegt ihren Argumentationsmustern zugrunde? Das soll beispielhaft an der Argumentation von Wiestler und Brüstle aufgezeigt werden (1, 2).
Am Ausgangspunkt steht die Forschungsperspektive des Zellersatzes durch Stammzellen. Embryonale Stammzellen weisen durch ihre Pluripotenz und nahezu unbegrenzte Vermehrbarkeit entscheidende Vorteile gegenüber adulten Stammzellen auf. Daher erscheint die Forschung an humanen embryonalen Stammzellen zumindest aktuell unverzichtbar. Wiestler und Brüstle neigen Konzepten des „abgestuften Lebensschutzes“ zu, die dem Embryo zwar Würde und Schutzwürdigkeit einräumen, jedoch die Zubilligung der uneingeschränkten Menschenwürde von bestimmten Entwicklungsschritten abhängig machen. Die Tötung von Embryonen kann somit in einer Güterabwägung gerechtfertigt werden, wenn diese vor Ablauf einer bestimmten Entwicklung und aufgrund hochrangiger Forschungsziele geschieht. Als hochrangiges Forschungsziel wird nicht weniger als die Aussicht auf Heilung ausgegeben. Das Aufkommen einer „Ethik des Heilens“ drückt das Bestreben aus, den Imperativ der Heilungspflicht angesichts einer gegebenen Heilungsperspektive als handlungsleitend zu rechtfertigen.
Wiestler und Brüstle führen eine Reihe von Begrenzungen ins Feld, die diese Güterabwägung gegen die Gefahren der unbegrenzten Embryonenforschung und ihrer Kommerzialisierung absichern sollen. Zu diesen gehören die Beschränkung auf den Import bereits existierender Zelllinien, die aus dem Tode geweihten, „überzähligen“ Embryonen gewonnen wurden; die klare Definition des Forschungsziels und die Komplementarität der Forschung an embryonalen und adulten Stammzellen, die nach einer Zwischenphase sogar die Aufhebung der Notwendigkeit der Forschung an embryonalen Stammzellen in Aussicht stellt. Begrenzung soll auch durch strenge wissenschaftliche Begutachtung, bioethische Begleitung und öffentliche Transparenz sichergestellt werden. In ihrer Sicht stellt auch auf politischer Ebene die staatliche Anerkennung der Forschung an humanen embryonalen Stammzellen eine Begrenzung dar, weil nur auf diese Weise eine Kommerzialisierung durch private Unternehmen verhindert werden könne.
Schließlich betonen Wiestler und Brüstle, dass sie Tabus berücksichtigen: das Verbot der Embryonenherstellung zu Forschungszwecken, Eingriffe in die Keimbahn und das reproduktive Klonen. Die ethische Argumentation von Wiestler und Brüstle ist jedoch nicht handlungsanleitend, sondern sekundär legitimatorischer Natur.
- Die Heilungsperspektive, die für die Güterabwägung ausschlaggebend ist, erscheint nicht allgemein anerkennungsfähig begründbar. Zum heutigen Zeitpunkt ist sie Utopie. Die von Wiestler und Brüstle vorgestellten Remyelinisierungsexperimente an Ratten mit der Pelizaeus-Merzbacherschen Erkrankung reichen über ihre immanente Evidenz kaum hinaus.
- Die Begrenzungen der Forschung an humanen embryonalen Stammzellen verlaufen exakt am Rande dessen, was den beiden Forschern aktuell an Forschung notwendig erscheint. Die Perspektive ist ganz auf die eigenen Projekte beschränkt. Die Grenze, bis zu der Embryonen verbraucht werden dürfen, bleibt ohne eigene Begründung. Der Stammzellimport deckt den nötigen Bedarf; daher braucht aktuell mehr nicht gefordert zu werden. Doch die Begrenzungen stellen keine ethisch verbindlichen Grenzen, sondern letztlich unverbindliche Absichtserklärungen zweier Forscher dar. Im Detail bleiben diese Begrenzungen nicht einmal innerhalb der eigenen Forschergruppe konsistent. Während Wiestler eine Herstellung eigener embryonaler Stammzellreihen nicht beabsichtigt, hält Brüstle diese in Zukunft für unabweisbar. Auch hinsichtlich der Herstellung von Embryonen zu Forschungszwecken bleiben Unklarheiten. Brüstle schließt eine solche kategorisch aus. In seiner Haltung dem therapeutischen Klonen gegenüber bleibt er jedoch eigentümlich vage. In letzter Instanz muss und wird er sie befürworten: Wie anders sollte die Kernreprogrammierung entschlüsselt werden?
- Über künftige Entwicklungen, die sowohl in der Konsequenz des eigenen Handelns als auch in der biotechnologischen Forschungslogik liegen, wird nicht reflektiert. Die Implikationen des eigenen Handelns für das Wertbewusstsein und die Wertgeltung werden ignoriert. In einer solchen weiten Perspektive verlieren Begrenzungsargumente ihr Gewicht. Es wird vielmehr deutlich, dass Begrenzungen je nach Entwicklung der Forschungsimperative nahezu beliebig erweitert werden können. Ist die Forschung an embryonalen Stammzellen angelaufen, können gegen eine verbrauchende Embryonenforschung in großem Ausmaß systematisch-ethische Argumente nicht mehr plausibel gemacht werden. Eine verbrauchende Embryonenforschung in großem Umfang stellt dann keinen „Missbrauch“ dar, sondern eine logische Konsequenz. Diese Begründungsmuster wiederholen sich bei der Präimplantationsdiagnostik (PID).
In dieser sekundär legitimatorischen Argumentationsweise kommt ein weit verbreiteter unaufgeklärter Szientismus zum Ausdruck, der aus sich heraus keine Kriterien für einen „Fortschritt nach menschlichem Maß“ (3) hervorbringen kann, weil er den „Fortschritt“ an immanente Forschungsperspektiven beziehungsweise -interessen der Wissenschaft oder der Forscher bindet. Jede Bioethik ist in dieser Perspektive eine Vermittlungsinstanz, die nachträglich die Gründe dafür liefern muss, warum Wertvorstellungen an den Fortschritt der Wissenschaft angepasst werden müssen. Auch die Politik entscheidet dann nicht autonom, sondern kanalisiert lediglich die Folgen der Entwicklung der Wissenschaft in eine strukturell akzeptable Form.
In der Diskussion um die Forschung an humanen embryonalen Stammzellen geht es nicht allein um diese selbst, sondern um die Auseinandersetzung mit einem Szientismus und Bioutopismus, der nicht neu ist, sondern sich jetzt lediglich im Zuge der bevorstehenden Entgrenzungen der Verfügungsmacht durch die neuen Biotechnologien in modernem Gewande zeigt. Eine Kritik dieser Positionen, gar eine politisch wirksame Mobilisierung gegen diese, muss die verschiedenen Dimensionen erkennen, die durch die neuen Biotechnologien berührt werden und die daher in diese Kritik Eingang finden müssen.
Heilung bleibt ein bedingtes Ziel
Die neuen Biotechnologien umfassen:
Die Neubesinnung auf den Begriff der Menschenwürde: Konstitutiv für den Begriff der Menschenwürde ist, dass diese nicht von Menschen nach bestimmten Kriterien anderen Menschen verliehen wird, sondern unabhängig aller Kriterien für alle gilt, die der Gattung Mensch angehören. Nur indem die Menschenwürde der Verfügbarkeit durch andere Menschen entzogen wird, gilt sie uneingeschränkt. Das bedeutet, dass kein Zweck die Menschenwürde zugunsten anderer Werte relativieren kann.
Die Bewertung des moralischen Status des Embryos: Ethische Urteile sind stets gemischte Urteile. Sie beruhen auf der ethischen Grundeinstellung, die einen Sachverhalt zu beurteilen hat. Das Urteil über den moralischen Status des Embryos muss somit dem plausibelsten biologischen Sachverhalt über den Beginn des Lebens angepasst werden. Hier gilt: „Menschliches Leben, dem Würde und Schutzwürdigkeit zusteht, ist dann gegeben, wenn eine menschliche Zelle mit ihrem individuellen Chromosomensatz das Potenzial einer kontinuierlichen Entwicklung in sich vereint.“ (4). Entscheidend ist, dass durch die Verschmelzung von menschlicher Ei- und Samenzelle eine neue genetische Identität entstanden ist, die die Zugehörigkeit dieses Lebens zur menschlichen Gattung festlegt. Somit kommt auch dem Embryo in vollem Umfang Menschenwürde zu. Jede andere Position bedeutet im Kern eine Zerstörung des Begriffs der Menschenwürde (5, 6).
Die Reflexion auf Forschungsziele der medizinischen Wissenschaft: Soll der Szientismus überwunden werden, muss über die Inhalte des Fortschritts reflektiert werden. Folgende Grundthese könnte eine Ausgangsbasis sein: Ziel der medizinischen Wissenschaft ist nicht die Abschaffung des Todes, sondern die Auslöschung der Schrecken, die mit der menschlichen Endlichkeit gegeben sein können. Heilung bleibt somit ein bedingtes Ziel. Heilung muss vielmehr mit Palliation zusammen realisiert werden, und zwar aus zwei Gründen: Heilung führt nicht zu weniger Krankheit, sondern verschiebt diese in höhere Altersstufen. Die einseitige Betonung der Heilung führt zwangsläufig zu aggressiven Konsequenzen für diejenigen, die nicht geheilt werden können. Hier eröffnen sich die bedrückenden Perspektiven der Eugenik und des Sozialdarwinismus, die man nur ermessen kann, wenn man sie nicht simplizistisch mit dem Nationalsozialismus gleichsetzt und durch seine Überhöhung zum absolut Bösen für erledigt hält. Es gibt keine ärztliche Pflicht zur Heilung um jeden Preis, wohl aber zum Beistand in jeder Situation.
Die Bedeutung der Menschenwürde für den Grundkonsens der liberalen Gesellschaft: Der Grundkonsens der liberalen Gesellschaft ist auf der Geltung der Menschenwürde gegründet. Er ist nicht positiv bestimmt, sondern dient vielmehr als Platzhalter für seine möglichen positiven Begründungen. Gerade in dieser negativen Bestimmung der Unverfügbarkeit verleiht er einer liberalen pluralistischen Gesellschaft ihre Fundamente. Das bedeutet nicht, dass die religiösen und philosophischen Begründungen dieser Menschenwürde deshalb irrelevant sind. Ganz im Gegenteil wächst dieser von ihren Begründungen die eigentliche Lebenskraft zu. Dies trifft sicher in besonderem Ausmaß für den christlichen Glauben an die Gottebenbildlichkeit des Menschen sowie Kreuz und Auferstehung zu.
Einstieg in die verbrauchende Embryonenforschung
Wenn die Menschenwürde aber nun teilbar wird, verliert sie ihre einigende Kraft. Der Ausschluss bestimmter Personen aufgrund bestimmter Kriterien führt zu einer Spaltung der Gesellschaft in diejenigen, die diese Kriterien erfüllen, und die anderen, die dies nicht können. Es kommt darauf an zu erkennen, dass der Grundkonsens der liberalen Gesellschaft durch die Forschung an humanen embryonalen Stammzellen – wie auch durch das therapeutische Klonen und die PID – gefährdet ist.
Aktuell zeichnet sich im ethischen Konflikt um die Forschung an humanen embryonalen Stammzellen die Tendenz ab, diesen durch Begrenzungen des Verbrauchs an Embryonen zu neutralisieren. In den USA entschied Präsident Bush, die staatliche Förderung der Forschung an humanen embryonalen Stammzellen auf bestimmte, schon vorhandene Stammzelllinien zu beschränken. In Deutschland hat sich der Nationale Ethikrat mehrheitlich hin zu einer Empfehlung zum Import vorhandener humaner embryonaler Stammzelllinien orientiert. Die Argumentation geht in beiden Fällen dahin, dass es ethisch schwer zu vertreten wäre, dieses einmal schon vorhandene Forschungspotenzial zu verwerfen. Dabei ist nicht selten die Neigung unverkennbar, den Zusammenhang von humaner embryonaler Stammzellforschung und Embryonenverbrauch zu verschleiern. Die Befürworter dieser Lösung erhoffen sich, den Konflikt zwischen den Anliegen der „Lebensschützer“ einerseits und der Zeitnot der Forschung andererseits im Sinne eines pragmatischen Moratoriums zu entschärfen: Forschung ja, aber nur an vorhandenen Stammzelllinien.
Diese Argumentation ist nur noch politisch bestimmt. Sie zeigt, wie sehr die angebliche Naturwüchsigkeit des biotechnologischen Fortschritts durch politische Entscheidungen gefördert wird. Aus ethischer Sicht muss jedoch darauf bestanden werden, dass die Forschung an importierten humanen embryonalen Stammzellen eine Teilhabe an der Verantwortung für die Tötung der entsprechenden Embryonen zwingend beinhaltet.
Die sich abzeichnenden Entscheidungen in Deutschland bedeuten den Einstieg in die verbrauchende Embryonenforschung einschließlich des therapeutischen Klonens. Der geistige Widerstand gegen die Forschung an humanen embryonalen Stammzellen entspringt nicht einer „fundamentalistischen“, gar ausschließlich konfessionell begründeten Gegenposition. Vielmehr sind die Gegner dieser Forschung Verteidiger der Menschenwürde, die die Grundlage des liberalen Rechtsstaats bildet. Möglicherweise ist der Einstieg in die verbrauchende Embryonenforschung auch in Deutschland nicht mehr abzuwenden. Entgegen den Suggestionen ihrer Protagonisten handelt es sich dabei jedoch nicht um einen naturwüchsigen und unabänderlichen „Fortschritt“, sondern um reversible politische Entscheidungen, auch wenn im Falle des Embryonenverbrauchs die Opfer nicht mehr rückgängig gemacht werden können. Auch nach der Empfehlung des Nationalen Ethikrats und der noch offenen Entscheidung der Politik: Der politische Konflikt um die Menschenwürde hat erst begonnen. Er muss in der Substanz eine Auseinandersetzung über die Grundlagen unseres Gemeinwesens und um die Inhalte und Ziele des „Fortschritts“ sein.


zZitierweise dieses Beitrags:
Dt Ärztebl 2001; 98: A 3268–3270 [Heft 49]

Die Zahlen in Klammern beziehen sich auf das Literaturverzeichnis, das über den Sonderdruck beim Verfasser und über das Internet (www.aerzteblatt.de) erhältlich ist.

Anschrift des Verfassers:
Priv.-Doz. Dr. med. Santiago Ewig
Oberarzt der Medizinischen Universitäts-Poliklinik
der Universität Bonn
Wilhelmstraße 35, 53111 Bonn
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1.
Wiestler O, Brüstle O: Zellersatz aus embryonalen Stammzellen: Neue perspektiven für die Transplantationsmedizin. Deutsches Ärzteblatt 2000; 97: 1666–1673. VOLLTEXT
2.
Brüstle O: Embryonale Stammzellforschung: Die Mechanismen entschlüsseln und auf adulte Zellen anwenden. Deutsches Ärzteblatt 2001; 98 (24): B 1361–1364. VOLLTEXT
3.
Rau J: „Wird alles gut? – Für einen Fortschritt nach menschlichem Maß.“ Berliner Rede vom 18. 5. 2001.
4.
Wisser J: Einzigartig und komplett. Der Embryo aus biologischer Sicht. FAZ, 15. 7. 2001.
5.
Schockenhoff E: Die Ethik des Heilens und die Menschenwürde. Zeitschrift für medizinische Ethik 2001; 47; 235–257.
6.
Brüske M: Der „therapeutische Imperativ“ als ethisches und sozialethisches Problem. Zeitschrift für medizinische Ethik 2001; 47: 259–275.
1. Wiestler O, Brüstle O: Zellersatz aus embryonalen Stammzellen: Neue perspektiven für die Transplantationsmedizin. Deutsches Ärzteblatt 2000; 97: 1666–1673. VOLLTEXT
2. Brüstle O: Embryonale Stammzellforschung: Die Mechanismen entschlüsseln und auf adulte Zellen anwenden. Deutsches Ärzteblatt 2001; 98 (24): B 1361–1364. VOLLTEXT
3. Rau J: „Wird alles gut? – Für einen Fortschritt nach menschlichem Maß.“ Berliner Rede vom 18. 5. 2001.
4. Wisser J: Einzigartig und komplett. Der Embryo aus biologischer Sicht. FAZ, 15. 7. 2001.
5. Schockenhoff E: Die Ethik des Heilens und die Menschenwürde. Zeitschrift für medizinische Ethik 2001; 47; 235–257.
6. Brüske M: Der „therapeutische Imperativ“ als ethisches und sozialethisches Problem. Zeitschrift für medizinische Ethik 2001; 47: 259–275.

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