ArchivDeutsches Ärzteblatt50/2001Krankenhäuser: 9 500 Betten weniger

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Krankenhäuser: 9 500 Betten weniger

Dtsch Arztebl 2001; 98(50): A-3325 / B-2805 / C-2605

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LNSLNS „Bettenkahlschlag“
verhindert
Rund 9 500 Krankenhausplanbetten (von 119 000 Klinikbetten) werden in Nordrhein-Westfalen kurzfristig stillgelegt. Dies entspricht einer Verringerung der derzeitigen Bettenzahl um knapp acht Prozent. Ab 2003 sollen je 1 000 Einwohner im Durchschnitt sechs Betten zur Verfügung stehen. Das sieht der Entwurf eines revidierten Krankenhausrahmenplans vor, der dem Landtag zugeleitet wurde. Ursprünglich hatten die Verbände der Krankenkassen einen Abbau von 22 000 Betten gefordert, die Krankenhausgesellschaft hatte den Abbau von 2 000 Betten in Nordrhein-Westfalen angeboten. Deren Präsident Dr. Rudolf Kösters lobte den „mittleren“ Weg der Landesregierung: „Auf der Grundlage der vorgelegten Rahmenvorgaben für die Landeskrankenhausplanung in Nordrhein-Westfalen können eine zukunftsfähige Krankenhausstruktur und stabile Versorgungsangebote auf hohem Niveau entwickelt werden.“
Für den Grad der Bettenauslastung wurde eine differenzierte Formel entwickelt. Dabei ist berücksichtigt worden, dass insbesondere bei den Fachgebieten mit relativ geringer Verweildauer und somit häufigem Patientenwechsel ein niedriger Bettennutzungsgrad zugrunde gelegt wird. Für die Mehrzahl der Fachgebiete wird deshalb eine zum Teil deutlich verringerte Auslastungsrate angepeilt, so in der Augenheilkunde und in der HNO-Heilkunde eine Absenkung von 85 auf 77,5 Prozent.
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