ArchivDeutsches Ärzteblatt50/2001D2D – Doctor to Doctor: Modellprojekt Brustkrebs

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D2D – Doctor to Doctor: Modellprojekt Brustkrebs

Dtsch Arztebl 2001; 98(50): A-3328 / B-2584 / C-2321

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LNSLNS Telematik-Initiative der KV Nordrhein

Mit der D2D-Initiative will die KV Nordrhein ihren Mitgliedern den Einstieg in Telematik-Technologien ermöglichen und den elektronischen, sektorenübergreifenden Datenaustausch vorantreiben. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung strebt auf der Basis dieses Konzepts eine einheitliche Telematik-Empfehlung für alle KVen an.
2002 soll die auf der Medica in Düsseldorf vorgestellte ePatientenakte (e = elektronisch) in einem sektorenübergreifenden Modellprojekt zum Mammakarzinom eingesetzt werden. In diesem Rahmen fördert das nordrhein-westfälische Ge­sund­heits­mi­nis­terium D2D. Weitere Telematik-Anwendungen auf der Grundlage von D2D sind: eAbrechnung, eArztbrief, eÜberweisung, eKrankenhauseinweisung, eRezept, eNotfall- und ePatientenakte. Als erste Anwendungen wurden in der Testregion Düren der elektronische Arztbrief und die Krankenhauseinweisung realisiert. Für die Umsetzung von D2D betreibt zurzeit die KV Nordrhein den Server. Künftig soll ein Treuhändermodell mit möglichst breiter Trägerstruktur die Daten managen.
D2D steht in Konkurrenz zur VCS-Schnittstelle für die ärztliche Kommunikation, die die im Verband deutscher Arztpraxis-Software-Hersteller zusammengeschlossenen Systemhäuser entwickelt haben. Dr. Peter Potthoff, VizeVorsitzender der KV Nordrhein, sagte, man müsse jetzt mit dem Verband ausloten, wie beide Entwicklungen zu vereinbaren seien.
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