ArchivDeutsches Ärzteblatt50/2001Helicobacter: Hoffnung auf zukünftigen Dialog
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS Die Autoren stehen in der humanistischen Tradition der Schulmedizin, die auf zwei Grundlagen beruht: den Naturwissenschaften mit analytischem Denkansatz und den Geisteswissenschaften, hier mit der speziellen Methode der Hermeneutik.
Zu Herrn Brenner: Zur Diskussion um Hermeneutik und Semantik als angemessene wissenschaftliche Methode im Umgang mit codierten Texten verweisen wir auf J. Frommer und W. Tress und I. Kühnlein.
Zu Herrn Voss: Ihre Oberflächlichkeit zu unseren Literaturangaben entspricht Ihrem übrigen Umgang mit unserem Text, der gastroenterologische Diagnostik und Kontrolle dokumentiert, womit sich die Frage erübrigt, wer sich als „falsch handelnd“ entlarvt.
Zu Herrn Kunstmann: Die Erlaubnis, Patienten in zwei Kategorien einzuteilen – hier leidende Seelen und da zerstörte Körper –, wird nicht erteilt, da diese fatale Zweiteilung unserem Anliegen diametral entgegensteht. Zu Ihrer Information beschreibt H. Hamperl ein weiteres besonderes Magenulcus, nämlich bei Hungerkachexie. Wir wiederholen im Gegensatz zu M. J. Blaser unsere Grundaussage, dass bestimmte Beschwerden im Oberbauch, über die ein Patient klagt, dahingehend interpretiert werden, dass er in der aktuellen Situation von Gesellschaft oder Sachzwängen blockiert wird. Die Kritik an Psychosomatischer Medizin oder Ganzheitsmedizin folgt scheinbar einem festgelegten Ritual. Dem Kritiker scheint die Vorstellung unerträglich, dass es sich bei seinem Gegenüber um einen gleichberechtigten Partner handelt. Um einer substanziellen Auseinandersetzung aus dem Wege zu gehen, wird wissenschaftliche Qualifikation abgesprochen. Es bleibt zu hoffen, dass sich ein zukünftiger Dialog auf gleichberechtigter, wissenschaftlicher Ebene abspielen wird.
Literatur bei den Verfassern
Dr. med. Walter F. Benoit,
Barbara Benoit, Im Olpendahl 2, 58507 Lüdenscheid
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema