ArchivDeutsches Ärzteblatt51-52/2001Forschung: Helmholtz-Gemeinschaft reformiert

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Forschung: Helmholtz-Gemeinschaft reformiert

Dtsch Arztebl 2001; 98(51-52): A-3408 / B-2872 / C-2668

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Die HGF wird programmbezogen gefördert.

Die Projekte der Helmholtz-Gemeinschaft (HGF), der größten Forschungsorganisation Deutschlands, werden künftig programmorientiert anstatt institutsbezogen gefördert. „Wettbewerb und Transparenz sind die Prinzipien, nach denen künftig etwa 25 Prozent des Forschungsetats des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, nämlich rund drei Milliarden DM jährlich, an die 15 Großforschungseinrichtungen der Helmholtz-Gemeinschaft vergeben werden“, sagte Bun­des­for­schungs­minis­terin Bulmahn am 11. Dezember in Berlin.
Die Helmholtz-Gemeinschaft hat sich neu orientiert: Am 12. September gründete sie den eingetragenen Verein „Hermann von Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren e.V.“, der neue Senat konstituierte sich am 11. Dezember. Zum ersten Präsidenten wurde der bisherige Vorstandsvorsitzende des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt, Prof. Dr. Walter Kröll, gewählt.
Das neue Konzept soll ab 2003 in allen Forschungsbereichen greifen. Der Bereich „Gesundheit“ wird bereits 2002 in den neuen Begutachtungs- und Finanzierungsmodus überführt. Die Gesundheitsforschung der HGF wird sich in den kommenden Jahren auf komplexe Erkrankungen, die einen interdisziplinären Ansatz erfordern, konzentrieren. Einen Schwerpunkt stellt die Aufklärung der molekularen Grundlagen für Krankheitsentstehung und -abwehr dar.
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