ArchivDeutsches Ärzteblatt51-52/2001Beschneidung: Keine Selbstverletzung
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LNSLNS Prof. Resch benennt im Zusammenhang mit selbstverletzendem Verhalten auf der ersten Seite seines Artikels rituelle Beschneidungen.
Rituelle Beschneidungen sind per definitionem keine Selbstverletzungen, sondern werden durch Fremdeinwirkung herbeigeführt, und zwar bei Männern aus hygienischen beziehungsweise medizinischen Gründen und bei Frauen zur Aufrechterhaltung patriarchaler Machtstrukturen und als unterdrückende Maßnahme gegen Frauen sowie zum Ausdruck ihrer Verachtung.
Markus Brüggenolte, Katzbachstraße 14, 10965 Berlin
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