ArchivDeutsches Ärzteblatt1-2/2002Herzchirurgie: Spitzenstellungbeibehalten

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Herzchirurgie: Spitzenstellungbeibehalten

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„Herzbericht“ 2000:
Immer noch Wartelisten
Deutschland hält bei der herzchirurgischen Versorgung im internationalen Vergleich eine Spitzenstellung: Im Jahr 2000 wurden in den 80 Zentren 97 870 Herzoperationen mit der Herz-Lungen-Maschine (HLM) durchgeführt. Je eine Million Einwohner ergibt dies 1 191 Herzoperationen, gegenüber 1 179 ein Jahr davor. Die Gesamtzahl der Herzoperationen hat sich gegenüber dem Vorjahr um 964 erhöht. Die Zahl der Operationen wegen koronarer Herzerkrankungen hat um 238, die wegen angeborener Herzfehler um 253, die wegen Herzklappenfehler um 226 und wegen sonstiger Indikationen um 147 zugenommen. Dies geht aus dem „Herzbericht“ 2000, der Statistik über Herzerkrankungen und Herzoperationen in der Transplantationschirurgie, hervor, die der Krankenhausreferent im Niedersächsischen Gesundheitsministerium, Dr. jur. Ernst Bruckenberger, vorgelegt hat.
Die meisten Untersuchungen mit Linksherzkatheter je eine Million Einwohner wurden in Deutschland mit 6 846 durchgeführt, gefolgt von Belgien (4 769), Malta (4 168), Österreich (4 072), der Schweiz (3 931) und Frankreich (3 731). Im Jahr 2000 standen 6 592 Patienten für eine Herzoperation mit der Herz-Lungen-Maschine auf der Warteliste. Dies entspricht rund sieben Prozent der Operationskapazität (Warteliste in 1999: 6 567).

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