ArchivDeutsches Ärzteblatt1-2/2002Neue Bundesländer: Höhere Herzinfarkt-Mortalität

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Neue Bundesländer: Höhere Herzinfarkt-Mortalität

Dtsch Arztebl 2002; 99(1-2): A-8 / B-6 / C-6

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LNSLNS Zwischenauswertung einer Ursachen-Analyse

Die Herzinfarkt-Sterblichkeit in den neuen Bundesländern ist teilweise dreimal so hoch wie in den alten Bundesländern. Der Grund für diese Differenz ist, dass die Patienten viel zu lange warten, bevor sie das Rettungswesen alarmieren; im Mittel vergehen über fünfzehn Stunden. Häufig erfolgt die Einlieferung auch nicht mit dem Rettungs- oder Notarzt-Wagen, sondern zu Fuß, mit dem Fahrrad, auf dem Umweg über den Hausarzt oder durch Begleitung von Angehörigen. Zu diesem Ergebnis gelangt die erste Zwischenauswertung einer Analyse, die die Brandenburgische Arbeitsgemeinschaft Kardiologie e.V. mit dem Herzinfarkt-Register Brandenburg initiiert hat. Doch auch nach Klinikaufnahme ergeben sich Verzögerungen: Rekanalisationsmaßnahmen wie Lyse oder Ballondilatation werden nicht immer und nicht immer rechtzeitig eingeleitet.
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