ArchivDeutsches Ärzteblatt1-2/2002Wie ein Kompetenznetzwerk funktioniert

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Wie ein Kompetenznetzwerk funktioniert

Dtsch Arztebl 2002; 99(1-2): A-25 / B-18 / C-18

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LNSLNS Die Struktur der Kompetenznetze lässt sich am Beispiel „Parkinson“ erkennen: Es besteht aus einem horizontalen und einem vertikalen Forschungs- und Versorgungsnetz. Das Netzwerk bearbeitet zahlreiche Forschungsschwerpunkte – wie Genbank, Tiefenhirnstimulation, Früh- und Differenzialdiagnose, Bildgebung, Multicenter-Studien, psychiatrische Symptome, Pharmakoökonomie und Epidemiologie.
Die Website gilt als Zugangspforte zur Patientendateneingabe durch den Arzt. Das Kompetenznetz Parkinson hat ein elektronisches Dateneingabe-System auf Internet-Browser-Technologie etabliert. Damit kann die Krankengeschichte eines Patienten auf höchster Sicherheitsstufe – anerkannt von 13 Datenschützern der Bundesländer – von jedem Ort der Erde nach standardisierten Vorgaben dokumentiert werden. Die Website dient auch als Informationsportal, genügt didaktischen Ansprüchen, verfügt über ein Ärzteforum und erlaubt, fachspezifische Vorlesungen mit interaktiver Qualität zu präsentieren, Tutorials, Datenbanken, Journal-Artikel einzuspeisen. Videoprogramme ermöglichen Fallvorstellungen im Netz. Alle diese Teile definieren den Inhalt einer interaktiven CME-Fortbildung entsprechend dem unterschiedlichen Ausgangsniveau des Benutzers und angepasst an das individuelle Lernziel des Arztes.
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