ArchivDeutsches Ärzteblatt1-2/2002Arzthelferinnen: Es fehlen Perspektiven

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Arzthelferinnen: Es fehlen Perspektiven

Dtsch Arztebl 2002; 99(1-2): A-36 / B-26 / C-26

Hammerle, D.-P.

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LNSLNS . . . Der Arzt hat durch seine Helferinnen wenig Entlastung. Die Helferinnen werden von der Schule nicht vorbereitet auf Verwaltung, Formularwesen und Kommunikation mit Krankenkassen und Behörden. Für alle Krankenkassen-Sachbearbeiter ist zum Schluss der Arzt der Ansprechpartner – und zwar deshalb, weil die Helferinnen nicht darauf vorbereitet sind, diese Verwaltungsaufgaben alleine und verantwortlich zu bewältigen . . . Es fehlen weiterführende Lehrgänge, es fehlen Perspektiven für die Arzthelferin in ihrem Berufsleben. Die Grundausbildung sollte in zwei Jahren zu bewerkstelligen sein mit fast eineinhalb Tagen Schulzeit pro Woche. Aufbauend müssten Lehrgänge für Organisation und Logistik angeboten werden. Eine zweite Aufbaustufe des Arzthelferinnen-Berufs könnte sich in Richtung EDV-Beauftragte herausbilden. Eine weitere Aufbaustufe sollte Helferinnen angeboten werden, die eine Führungsposition in einer Praxis erreichen wollen . . .
Dr. med. D.-P. Hammerle, Ehlersstraße 19, 88046 Friedrichshafen
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