ArchivDeutsches Ärzteblatt1-2/2002Mayo-Klinik: Sehr treffend
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LNSLNS Die Zuschrift gibt sehr treffend wesentliche Aspekte des großen Erfolges der Art wieder, Medizin zu betreiben, wie sie in der Mayo-Klinik entwickelt wurde. Mindestens ebenso wichtig für den Erfolg der Mayo-Klinik ist neben dem respektvollen Umgang mit anderen Disziplinen aber auch das kontinuierliche Bemühen, exzellent zu sein, das bedeutet: ständige Fortbildung, Diskussionen, Selbstkontrolle, Korrektur der eigenen Auffassung. An der Mayo-Klinik vergeht für den Arzt kein Arbeitstag ohne wenigstens eine Veranstaltung mit inhaltlicher Diskussion, die seine medizinischen Kenntnisse erweitert. Eine Haltung, wie man sie bei uns gegenüber Fortbildungsangeboten durchaus antrifft – „Das kenne ich schon, da brauche ich nicht hin“ – ist dort undenkbar. Gerade in der ärztlichen Tätigkeit ist die Gefahr groß, an überholten Vorstellungen festzuhalten.
Warum der Autor vermutet, dass hiesige leitende Ärzte mittels Liquidationsberechtigung unser Gesundheitswesen als Milchkuh missbrauchen, ist schwer erkennbar. Was die Mayo-Klinik betrifft, kann man feststellen, dass dort gute Ärzte ebenfalls gut bezahlt werden.
Für die ärztliche Allgemeinheit mag interessant sein, dass sich Kollegen, die sich einige Zeit an der Mayo-Klinik zur Ausbildung befanden, in einer eigenen Vereinigung zusammengeschlossen haben, unter anderem, um die hier diskutierten Punkte auch in unserem Land zu fördern. Ebenso bemühen wir uns, jungen Kollegen oder interessierten Studenten den Weg zur Mayo-Klinik zu erleichtern.
Prof. Dr. Hermann von Lilienfeld-Toal, Chairman Mayo Alumni German speaking chapter e.V., Kreiskrankenhaus Gelnhausen, 63571 Gelnhausen
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