ArchivDeutsches Ärzteblatt1-2/2002Biologische Waffen: Über Zivilverteidigung nachdenken

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Biologische Waffen: Über Zivilverteidigung nachdenken

Dtsch Arztebl 2002; 99(1-2): A-37 / B-27 / C-27

Richter, Joachim

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LNSLNS Angesichts der Bedrohung durch biologische Waffen, die von gewissenlosen Extremisten gegen die Zivilbevölkerung eingesetzt werden könnten, war es außerordentlich notwendig, die Erreger, deren Infektionswege und die durch sie verursachten Symptome darzustellen, zumal die gegenwärtig in der Praxis stehenden Ärzte im Rahmen ihrer Aus- und Weiterbildung über die in unserer Zivilisation als bereits ausgerottet geglaubten Krankheiten wenn überhaupt, dann allenfalls am Rande etwas gehört haben. Gleichzeitig wird die Frage an die politischen Entscheidungsträger aufgeworfen, ob es nicht höchste Zeit wäre, den über Jahrzehnte hinweg vernachlässigten und stetig reduzierten öffentlichen Gesundheitsdienst schleunigst personell und materiell aufzustocken. Wer soll im Falle eines bakteriologischen Angriffs eigentlich eine wirkungsvolle Verteidigung führen? Die niedergelassenen Ärzte wären mit der Wahrnehmung von Aufgaben der Zivilverteidigung völlig überfordert.
Priv.-Doz. Dr. Joachim Richter, Augustastraße 26, 02826 Görlitz
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