ArchivDeutsches Ärzteblatt1-2/2002Familienmedizin für die Praxis

BÜCHER

Familienmedizin für die Praxis

Dtsch Arztebl 2002; 99(1-2): A-38 / B-28 / C-28

Hegemann, Thomas; Asen, Eia; Tomson, Peter

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Familienmedizin
Hilfreiche Fragen
Thomas Hegemann, Eia Asen, Peter Tomson: Familienmedizin für die Praxis. F. K. Schattauer Verlag, Stuttgart, New York, 2000, VIII, 156 Seiten, 107 Zeichnungen, 28 Grafiken, kartoniert, 25,05 C
Nimmt man die Zahl der jüngsten Buchveröffentlichungen als Maßstab, so könnte von einer Renaissance familienmedizinischer Konzepte gesprochen werden. Dem in der psychosomatischen Grundversorgung geschulten und mit der Balint-Arbeit vertrauten Arzt ist dieses Buch mit seinen vielfältigen Beispielen von hohem Nutzen, wenn es darum geht, Veränderungsprozesse effektiv in Gang zu setzen.
Was macht das Buch zu einem praktischen Leitfaden für den täglichen Gebrauch? Den Familienansatz zu benutzen, bedeutet, den Patienten zu helfen, ihre Symptome und sich selbst im Zusammenhang mit ihrer Familie oder anderen wichtigen Personen zu sehen. In kritischen und belastenden Lebenssituationen haben Fragen nicht selten eine entlastendere und öffnendere Wirkung auf Patienten und Angehörige als Antworten und Ratschläge. Und das präsentiert das Buch dem Leser: Hilfreiche Fragen, die Bewältigungsprozesse anregen und Ressourcen zugänglich machen können für Patienten und Angehörige, die durch akute oder chronische Krankheit, psychosomatische Symptome, Abhängigkeit oder Todesfälle in eine Lebenskrise geraten sind. Die Autoren machen deutlich: Die hilfreiche Frage kann auch im ärztlichen Alltag die Antwort sein. Friedebert Kröger
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