ArchivDeutsches Ärzteblatt1-2/2002Migration, Drogen, transkulturelle Kompetenz

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Migration, Drogen, transkulturelle Kompetenz

Dtsch Arztebl 2002; 99(1-2): A-38 / B-28 / C-28

Domenig, Dagmar

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Migranten
Zugangsbarrieren senken
Dagmar Domenig: Migration, Drogen, transkulturelle Kompetenz. Verlag Hans Huber, Bern, Göttingen u. a., 2001, 236 Seiten, 25,46 C
Welche Zugangsbarrieren führen dazu, dass Migranten Angebote der Drogenberatung und allgemeine psychosoziale Angebote des Gesundheitswesens kaum in Anspruch nehmen? Dieser Frage geht die Schweizer Autorin anhand einer vor ihr durchgeführten Studie zur Suchtproblematik von Drogenabhängigen italienischer Herkunft in Therapie und Beratung nach. Einerseits sind dies migrationsspezifische Barrieren wie mangelnde Sprachkenntnisse, unsicherer oder fehlender Aufenthaltsstatus, unterschiedliche Konzepte von Gesundheit und Krankheit oder auch Diskriminierungserfahrungen. Andererseits fehlt es den Mirarbeitern in Beratungsstellen oftmals an „transkultureller Kompetenz“. Diese zu verbessern, schlägt die Autorin praktische Maßnahmen vor. Zum Beispiel, Berater mit Migrationshintergrund einzustellen, Fort- und Weiterbildungsangebote einzuführen oder Informationsnetze über migrationsspezifische Angebote aufzubauen. Der Vorteil des Buches liegt in der Verknüpfung von praxisbezogenen Überlegungen und sozialwissenschaftlicher Theorie. Petra Bühring
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