STATUS: Arbeitsrecht

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Dtsch Arztebl 2002; 99(1-2): A-68 / B-56 / C-56

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LNSLNS Einem Medizinstudenten, der sein Studium abbrechen will, weil sein Idealismus nicht ausreiche, um jahrelang hart zu studieren und danach für einen Hungerlohn und ein kaputtes Privatleben bis zu 80 Stunden die Woche arbeiten zu müssen, antwortet der Berliner Ärztekammer-Präsident Günther Jonitz im DÄ-Internet-Forum „Ausbeutung“:
„Lebe Deinen Traum! Wenn Dir die Medizin im Alltag (Famulaturen, Pflegepraktika oder Ähnliches) Freude bereitet hat, dann bleib dabei. Wenn Du gerne für Mitmenschen da bist, mach weiter. Überlege Dir, ob ein Semester im Ausland neue Gedanken bringen kann. Das gilt auch für die AiP-Zeit. Die Probleme hier sind typisch deutsch, und die Welt ist zum Glück groß. Jede/r Engagierte wird gebraucht. Das Studium war immer ein psychischer Belastungstest und ziemlich abstrus. Das wahre Leben kommt nachher, und kraft Angebot und Nachfrage kümmern sich die Krankenhausträger langsam wieder um uns Ärzte.“
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