ArchivDeutsches Ärzteblatt3/2002Patientenquittung: Modellprojekt verzögert sich

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Patientenquittung: Modellprojekt verzögert sich

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Florian Gerster. Foto: Ministerium
Florian Gerster.
Foto: Ministerium
Start in Rheinhessen ist nun für April geplant.
Der zum 1. Januar 2002 in Rheinland-Pfalz geplante Start des Modellprojekts „Patientenquittung“ verzögert sich. Für das vom rheinland-pfälzischen Gesundheitsminister Florian Gerster in Zusammenarbeit mit der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Rheinhessen und Krankenkassen in Rheinland-Pfalz konzipierte Projekt konnten offenbar nicht genügend Ärzte gewonnen werden. Es fehlen noch Ärzte, die ihren Patienten eine Sammelquittung am Ende des Quartals zusenden. Für eine zweite Gruppe von Ärzten, die ihren Patienten die Quittung direkt in der Praxis übergeben, haben sich bereits genug Teilnehmer gefunden. Für jede ausgestellte Patientenquittung soll den Ärzten von den Krankenkassen eine Pauschale in Höhe von 1,5 A gezahlt werden.
Gerster verspricht sich von der Patientenquittung mehr Transparenz und damit indirekt Kosteneinsparungen im Gesundheitswesen. Die Zeit bis zu dem nun vorgesehenen Start des Projekts am 1. April 2002 wollen die Projektträger nutzen, um noch bestehende organisatorische Probleme aus dem Weg zu räumen.
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