ArchivDeutsches Ärzteblatt3/2002Der Schwerhörigkeit auf den Grund gehen

POLITIK: Medizinreport

Der Schwerhörigkeit auf den Grund gehen

Dtsch Arztebl 2002; 99(3): A-89 / B-73 / C-72

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Foto: Tobias Moser
Foto: Tobias Moser
Das Ohr ist das am häufigsten beeinträchtigte Sinnesorgan des Menschen. Von 1 000 Neugeborenen sind ein bis zwei bereits angeboren schwerhörig. Die Entstehungsmechanismen sowohl der ererbten als auch der erworbenen Schwerhörigkeit sind in vielen Fällen ungeklärt. In den letzten Jahren sind einige für vererbte Schwerhörigkeitsformen des Menschen verantwortliche Gen-Defekte identifiziert worden. Vergleichbare Defekte wurden auch in Genen von Mäusen gefunden, die aufgrund spontaner oder im genetischen Experiment erzeugter Mutation schwerhörig sind. Im Innenohr-Labor der Abteilung Hals-Nasen-OhrenHeilkunde der Georg-August-Universität Göttingen wird nun die normale und die gestörte Funktion so genannter Haarsinneszellen im Innenohr untersucht. Die äußeren Haarsinneszellen (Foto: obere drei Reihen) haben die Funktion, akustische Signale zu verstärken. Die inneren Haarzellen (Foto: untere Reihe) wandeln mechanische in nervliche Signale um. Haarsinneszellen sind extrem empfindlich und bislang nicht ersetzbar. Foto: Tobias Moser

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