ArchivDeutsches Ärzteblatt3/2002Bildgebende Diagnostik

BÜCHER

Bildgebende Diagnostik

Dtsch Arztebl 2002; 99(3): A-110 / B-93 / C-91

Loewenhardt, Björn

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LNSLNS Radiologie
Vollständig und aktuell
Björn Loewenhardt: Bildgebende Diagnostik. Technik · Anatomie · Pathologie. 2., neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Wissenschaftlicher Selbstverlag Dr. med. Björn Loewenhardt, Schulstraße 15, 36093 Künzell, XIV, 638 Seiten, 1057 Abbildungen, 45 A, zu beziehen bei Lehmanns Fachbuchhandlung, Heidelberg, Fax: 0 62 21/16 33 58 oder E-Mail: gf@lehmanns.de
Das Buch soll der Ausbildung von medizinisch-technischen Assistenten und der Aus- und Weiterbildung von Ärzten dienen. Auf 544 Seiten wird von der Entdeckung der Röntgenstrahlen bis zur CT-gesteuerten perkutanen Abszessdrainage die bildgebende Diagnostik in ihrem gesamten Spektrum dargestellt. Angefangen von den physikalischen Grundlagen, wird im allgemeinen Teil die apparative Ausrüstung einschließlich CT und MRT in detaillierter Form dargestellt. Auch modernste Techniken wie die Mehrschicht-Spiral-CT, PACS-Systeme oder die Echo-Planar-Bildgebung und Angiographietechniken in der MRT werden berücksichtigt. Spätestens hier sollte auch das „ärztliche“ Interesse geweckt worden sein.
Im speziellen Teil des Buches wird die bildgebende Diagnostik in der Anwendung abgehandelt. Von Skelettsystem und Gelenken werden – orientiert am Lehrinhaltskatalog des Deutschen Verbands Technischer Assistenten in der Medizin e.V. (dvta) – alle Bereiche einschließlich Neuroradiologie und interventioneller Radiologie in großer Ausführlichkeit abgehandelt. Bemerkenswert ist die Integration beeindruckenden radiologischen Bildmaterials, das die normale Anatomie und viele pathologische Befunde herausstellt. Die Tatsache, dass keine Farbabbildungen einbezogen wurden, ist nicht unbedingt ein Defizit, erklärt jedoch den günstigen Preis. Zur Wissensüberprüfung wurde an das ausführliche Glossar ein Katalog mit 203 Fragen angefügt, der den „Ernstfall“ probt.
Fazit: Das Buch überzeugt durch Übersichtlichkeit, Vollständigkeit, Aktualität und hervorragendes Bildmaterial. Es geht zum Teil über das in einer MTA-Schule vermittelbare Wissen hinaus. Dies kommt dem Medizinstudenten und Arzt in der Weiterbildung zugute. Henning Schubert
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