ArchivDeutsches Ärzteblatt4/2002Embryonale Stammzellen: Ministerinnen weiter uneins

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Embryonale Stammzellen: Ministerinnen weiter uneins

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Herta Däubler-Gmelin. Foto: ddp
Herta Däubler-Gmelin. Foto: ddp
Däubler-Gmelin und Bulmahn legen sich für Abstimmung fest.
Kurz vor der Entscheidung im Bundestag über den Import embryonaler Stammzellen haben Bundesjustizministerin Herta Däubler-Gmelin und Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn ihre unterschiedlichen Standpunkte bekräftigt und sich auf ein Abstimmungsverhalten festgelegt.
Däubler-Gmelin erklärte, sie werde einen Antrag unterstützen, der die Verhinderung des Stammzellenimports zum Ziel habe. Sie äußerte schwerwiegende ethische Bedenken. Auch für die importierten Stammzellen seien Embryonen getötet worden, erklärte sie.
Bulmahn kündigte dagegen an, sie werde für den Antrag ihrer Parteifreundin Margot von Renesse stimmen. Darin wird gefordert, den Import bereits bestehender Zelllinien aus dem Ausland zu erlauben. Die Forschung an diesen Zellen müsse aber strengen Auflagen genügen, betonte Bulmahn.
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